Archiv für den Monat: April 2019

Invercargill

Heute Nacht sind wir in Invercargill. Puh…große Stadt, das sind wir irgendwie gar nicht mehr gewöhnt.

Auf dem Weg dorthin haben wir einiges an Zwischenstopps gemacht. Begonnen hat der Tag mit einem kleinen Looptrail zu einem Aussichtspunkt am Lake Monowai.

Bevor wir danach die Gravel Road zurückgefahren sind, haben uns ein paar nette Kiwis mit Keksen versorgt, zum besonderen Vergnügen einer beteiligten Person.

Der Weg war das Ziel und führte uns zu wildromantischen Ausblicken auf das Meer.

Nach dem Gemstone Beach kamen wir zum Monkey Island (zum besonderen Vergnügen einer anderen beteiligten Person). Da das Meer gerade noch weit genug weg war, musste ich dieses pittoreske Eiland erklimmen und habe aber weder Guybrush noch Le Chuck getroffen. Aber es stank wenigstens nach Fisch. Und der eine Typ sah aus wie Stan.

Abendessen gabs im Irish Pub von Invercargill „Waxys“. Gepflegt mit Guinness und Rugby auf dem TV.

Manapouri

Der Regen machte heute mal längere Pausen in denen man gut die Gegend erkunden konnte. Wir sind etwas nach Süden gefahren nach Manapouri. Dort haben wir das Wolkenloch genossen und am Strand des Sees mit weit aufgerissenen Augen die grandiosen Berge im Hintergrund betrachtet.

Nach dem typischen Fish & Chips Mittag (es geht nichts über Blue Cod) haben wir einen Abstecher in die Wakatu Wetlands gemacht. Da waren wir ganz allein unterwegs. „Off the beaten track.“

Nach einem Boxenstopp in Te Anau (mittlerweile kenne ich den Ort, wie meine Westentasche) und dem Auffüllen von Vorräten und Tank ging’s zum letzten Mal ins Barnyards Backpackers, dass uns morgen dann für fünf Tage beherbergt hat.

Und dann haben wir am letzten Tag mal was ganz verrücktes gemacht und sind an der Einfahrt vorbeigefahren und mal geschaut was hinter dem Hügel liegt.

Regen

Hier hat es heute den ganzen Tag nur geregnet, mal mehr, mal noch mehr.

Da konnte man einfach mal die Dinge tun, die sonst im Urlaub zu kurz kommen: Wäsche waschen, lange in der Unterkunft abhängen und Essen selbst kochen. Ok, letzteres machen wir hier öfter, weil es besser schmeckt und die Reisekasse etwas entlastet. Zudem ist meist eine Kochgelegenheit vorhanden.

Nachdem wir den 3/4 Tag mit Müßiggang verbracht haben, hatten wir dann doch den Drang, mal raus zu müssen (so gemütlich ist die aktuelle Bleibe nun auch wieder nicht). Also haben wir das Fiordland Visitor Center in Te Anau mit unserem Besuch beehrt.

Danach noch fix ins Kino und Avengers Endgame…nee, Shadowlands angeschaut. Das ist ein ca. 45min langer Film über Fiordland mit krassen Aufnahmen aus dem Helikopter. Sowas macht man wirklich nur, wenn’s draußen regnet.

Zu guter letzt haben wir uns noch ein Abendessen in der Stadt gegönnt.

Milford Sound

Ein Wort: Atemberaubend.

Zum ersten Mal im Urlaub den Wecker gestellt. Dann im strömenden Regen den Highway 94 zum Milford Sound geprescht.

Wenn ihr das macht, die 11:00 Uhr Tour ist dein Freund (in unserem Fall: Real Journeys Nature Tour) Weniger Leute, kleines Boot, lustiger Guide, längere Tour und in unserem Fall besseres Wetter

Und: Regenklamotten, das volle Programm ist Pflicht. Danach weiß man, wie sich ne Folienkartoffel fühlen muss. Andererseits trocknet man schnell durch den Wind aufm Boot.

Die Kiwis fahren einen direkt unter einen Wasserfall damit man seinen Becher mit besten Trinkwasser füllen kann. Natürlich nicht ohne dabei klitschnass zu werden.

Auch wenn es ne lange Fahrt ist (2h von Te Anau zum Hafen Milford – 2h Bootstour – 2h zurück nach Te Anau) – Strongly Recommended!

Das Wichtigste im Leben ist…

..dass man noch lebt.

O-Ton die Fünfjährige. Hat sie recht.

Wir leben gerade im Raum Te Anau. Der Tag war bewölkt, bissl nieseln, aber kein Dauerregen. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Gemeinschaftsraum, haben wir auf den nächsten großen Walk von NZ ein paar Fußabdrücke hinterlassen. Diesmal war es der Kepler-Track. Inklusive Swinging Bridge, natürlich.

Danach ging’s nach Te Anau zum Mittag. Empfehlung: „Habit“ direkt gegenüber des Freshchoice Supermarkets. Leckere Baos mit Fries.

Danach die örtlichen Bäckereien nach Sauerteig Brot abgeklappert – negativ.

Im Supermarkt hatten wir dann Sabine an der Kasse, sie sprach deutsch mit uns (hätte man am Namen vermuten können). Das hat uns so überrascht, dass wir glatt vergessen haben, mal nach nem Brottipp zu fragen.

Letzter Anlaufpunkt war das Bird sanctuary am Ortsausgang. Vor allem die Takahé sind komische Vögel

Queenstown to Te Anau

Nach einer unruhigen Nacht in einer Cabin des TOP10 Holiday Parks Queenstown haben wir uns morgens auf die Suche nach einem Frühstück gemacht. Diesmal wollten wir uns mal verwöhnen lassen.

Gelandet sind wir direkt unterhalb der Gondelstation im „Bespoken Kitchen“. Das Frühstück war wirklich lecker und der Kaffee war auch bestens. Preiswert ist aber auch was anderes, aber daran haben wir uns langsam gewöhnt. Und wichtig: lasst euch immer das receipt geben, manchmal nehmen die es mit der Mathematik nicht so genau.

Da wir einen 180min Parkplatz ergattert hatten, haben wir uns dann noch einen Spaziergang durch Halli-Galli-Gix-Gax gegeben. Die Stadt war allerdings weit weniger belebt als am Nachmittag, waren wohl alle noch mit Bungee, Jetboat etc. beschäftigt. Zudem war ANZAC Feiertag und die meisten Läden hatten noch zu.

Für alle die ihren Adrenalinspiegel hoch und ihren Kontostand niedrig mögen ist Queenstown der Ort der Wahl.

Jumping-extreme-fast-overdrive-megashoot-monster-Action-Flyout

Habe kurz überlegt eine Fotoserie all der abgefahrenen Firmenbezeichnungen zu machen, wahrscheinlich hätte ich SD Karten nachkaufen müssen.

Am Ende sind wir nun im Barnyard Backpackers unterhalb von Te Anau gelandet und bleiben hier ganze 5 Nächte zum Gegend erkunden.

Unsere Mega-Action heute war übrigens die Haare unseres Kindes zu waschen. Das Adrenalin pumpt immer noch…

Roadtrip – Der Weg ist das Ziel.

Auf einem Roadtrip konzentriert sich alles auf im Wesentlichen vier Dinge:

  1. Schlafen
  2. Essen
  3. Klo
  4. Route

Da wir mit Kind reisen, sind diesmal alle Unterkünfte bereits reserviert und wir verschwenden keine Zeit zum suchen einer solchen, allerdings fehlt die Freiheit zu sagen, die ist nicht so schick, schauen wir weiter. Bis jetzt läufts aber ganz gut.

Essen ist da schon schwieriger, nicht immer gibts einen Supermarkt. Da heißt es bei Gelegenheit zuschlagen. Wir haben immer ne Kiste mit Essen (und Bier nicht zu vergessen) im Auto.

Spartipp1: New World Traveller Card, da profitiert man auch als Touri von den Clubdeals.

Spartipp2: Man bekommt neben dem Kassenbon auch noch einen Rabattzettel zum Tanken (meist -6 ct), den man an den teilnehmenden Tanken einlösen kann. Leider sind die meisten, die nicht teilnehmen viel günstiger ohne Rabatt. Also Obacht!

Klo’s … jetzt wird’s unappetitlich. Ich bin kein Fan vom Shared Bathroom, aber das gibts hier oft. Und das führt teilweise echt zu Brechreiz. Nicht immer, kann auch gut klappen, muss es aber nicht.

Die Route ist auch geplant, logisch, wir folgen den geplanten Unterkünften. Sollte man vorher aber auch grob abstecken und die vielen Stopps für das Genießen der Landschaft mit einplanen.

Kinloch – Queenstown

Nach einer ganz erholsamen Nacht in der Kinloch Lodge und einem schicken Frühstück dort, ging es noch tiefer ins Nichts zum Routeburn Track. Den haben wir kurz angelaufen und den kleinen Naturewalk abgeschlossen. Abgefahrenes zugemoostes Unterholz.

Auch die Hängebrücken wachsen mir langsam ans Herz.

Danach mit Bleifuss Richtung Arrowtown, vorbei an sensationellen Ausblicken und mit bester Kurvenlage.

Arrowtown ist mein Favorit unter den Städten hier, aber diesmal arg voll.

Die Bäume im schönsten Herbstkleid und ein Blick auf die Berge ringsum lassen auch den lautesten Trubel verstummen.