Archiv für den Tag: 11. Mai 2019

Immer dabei

Am Anfang des Roadtrip steht meist ein überbordender Einkauf im Supermarkt. Das ist immer ein spannendes Erlebnis, weil es soviel Zeug gibt, was es bei uns nicht gibt. Also kauft man Sachen, die entweder am Ende absolut ungenießbar sind oder man findet seine treuen Begleiter für die ganze Reise.

Um eventuellen Nachahmern einen Eindruck zu geben was immer dazu gehört hier unsere absoluten Essentials:

    Salz & Pfeffer
    Wasser
    Kekse (speziell Shortbreads von Griffins)
    Schokolade (Whittaker’s)
    Bier (Speights Gold Medal Ale)
    Äpfel
    Brot (bevorzugt Sourdough)
    Packung Spaghetti
    Passierte Tomaten oder Tomatensauce
    Cracker
    Käse
    Milch
    Tee & Kaffee
    Chips (Copper Kettle Wood fired BBQ)
    Messer

Optional

    Butter
    Honig (Manuka)
    Bananen
    Müsliriegel
    Mehl
    Trockenhefe (für Pizzateig)
    Cornflakes
    Marmelade
    Brettchen (zum Brot schmieren und schneiden)
    Bacon
    Eier
    Gurke
    Tomaten
    Olivenöl
    Wein
    Aufwaschschwamm
    Küchenrolle
    Salami (auch für die Pizza)

Kaffee, Tee und Zucker sind meist in den Unterkünften vorhanden. Auch einen Wasserkocher findet man fast immer.

Bei allem anderen solltet ihr hier lieber zuschlagen, wenn es was gibt. Die Entfernungen zu den Einkaufsmöglichkeiten sind manchmal sehr weit und so schön eine Nacht im nirgendwo am Meer ist, mit knurrendem Magen macht es keinen Spaß.

Tierischer Tag

Der Tag begann mit einem schönen Frühstück. Die bereitgestellten Zutaten im Haus konnten wir mit unserem mannigfaltigen Vorrat prima upgraden.

Dann kam der Streichelzoo an die Reihe. Da es sogar ein Pferd gab, war die Welt absolut in Ordnung.

Daneben gab es mich allerlei anderes Streichelbares: Wasserbüffel, Merino Schafe, Lamas, Wallabys, Rehe, Waipities, Ziegen, Schweine und Kleingetier. Bewaffnet mit zwei Tüten Futter haben wir uns hier ausgiebig bei allen beliebt gemacht.

Nachdem wir ein knackfrisches Sourdough aus dem Four Square Supermarkt geangelt hatten, ging’s los Richtung Kaikoura. Das Meer wartete auf uns. Da die Sonne schien, bot sich ein Picknick geradezu an. Und wo könnte man das besser tun, als direkt an einer Pferdewiese. Die Hutablage des Mazda entpuppte sich als prima Tresen zum Brote schmieren und Wurst schneiden.

Der weitere Weg war eine ziemlich kurvenreiche Straße durch Schluchten und über kleinere Berge.

Auf dem letzten Abschnitt der Reise wurde der Himmel immer wolkenverhangener und Nebel zog auf.

Wir sind ziemlich pünktlich in Kaikoura aufgeschlagen und haben uns gleich zum Strand und der dort ansässigen Seebären-Kolonie aufgemacht. Erst haben wir nix gesehen, um dann festzustellen, dass sich die Felsen bewegen. Huch… die waren ganz nah.

Suchbild:

Gerade kommen wir vom örtlichen Takeaway, bei dem wir mal wieder fangfrischen Fisch im Teigmantel gegessen haben.

Da unser aktuelles Hotelzimmer eher klein ist und das „extragrosse“ Bett (übrigens auch das einzige!) eher maximal 1,50m misst, starten wir wohl morgen etwas früher, um Mittag auf einem Farmers Market zu sein und unsere Gemüsevorräte aufzufüllen.