Archiv für den Tag: 20. Mai 2019

Rolling Home – Teil 1

In dieser Rubrik gibts ab jetzt immer mal wieder eine Funktion beziehungsweise einen Teil unseres Campers von Pacific Horizon im Detail.

Heute gehts mal um’s Kochen.

Der Camper hat eine Gasflasche, die unseren zweiflammigen Herd befeuert. Die ist von außen zugänglich, sollte während der Fahrt immer zugedreht sein und kann an bestimmten Tankstellen (Verzeichnis haben wir dabei) aufgefüllt werden. Einfach tauschen geht wohl nicht, hatte uns Mary-Ann mitgeteilt.

Der Herd hat sogar einen Grill dabei (der freie Schlitz unter dem Kochfeldern. Da kann man wohl was überbacken.

Mit dabei und äußert nützlich ist die „Abzugshaube“, die zieht gut die Gerüche aus dem Camper.

Trotzdem sollte beim kochen noch ein Fenster oder die Tür offen sein. Ich nutze dazu bisher die Dachluke.

Die ist zudem mit Fliegengitter und Rollo ausgestattet.

Besteck, Töpfe und eine Pfanne sind hier auch vorhanden. Also Kochen hier drin ist sehr bequem.

Auf der Straße nach Norden

Die erste Nacht im Camper liegt hinter uns. Es war noch etwas chaotisch, alles einräumen, das erste mal das Bett bauen, Vorräte einräumen und die ganze Hightech kennenlernen. Zudem war es halt auch schon spät und dunkel.

Die Heizung hatten wir nachts an, also kalt war uns nicht. Die Riesenscheiben sind allerdings immer eine Kältebrücke. Also Vorhänge davor und … Moment mal, noch nicht, sonst entgeht einen solch ein Anblick.

Die roten Punkte sind übrigens kein UFO, sondern die Spiegelung der Hightech Bedientafel des Campers.

Den Check Out um 10:00 Uhr konnten wir nicht halten, dazu fehlte uns einfach die Routine. Andererseits ist das schon dämlich, was machen die denn bis 14:00 Uhr (da darf man einchecken), dass man da unbedingt so früh raus muss? Im Hotel kann ich das noch verstehen, da muss geputzt werden, aber auf dem Campingplatz?

Nach dem Aufstehen haben wir erstmal das Bett abgebaut und gefrühstückt. Als wir dann den Camper verlassen wollten, ging die Schiebetür nicht auf. Die Fahrerkabine war voll mit unserem Gepäck, und auch die Hecktüren waren zu. Nach mehrmaligem Geklicke auf der Fernbedienung tat sich immer noch nix. Eingesperrt im Campingbus, Schweiß auf der Stirn, den starten Blick aus dem Fenster auf den Toilettentrakt. Naja, es ist auch ne Toilette an Bord.

Also den Beifahrersitz vom Gepäck befreit und die Tür ging auf. Am Ende war es nur eine Frage der Technik. Die Schiebetür ist halt etwas verklemmt.

Vor der Abfahrt haben wir noch die auf dem Gelände befindlichen Pferde besucht.

Danach den Highway 1 weiter nach Norden. Im Vergleich zur Südinsel ist hier übel viel auf den Straßen los. In Levin hatten wir dann noch ein echt schlechtes Mittagessen.

Danach wurde es auf der Piste etwas ruhiger und wir haben uns heute auf dem Campingplatz in Kai Iwi Beach abgestellt. Hier ist fast nix los, also optimal um bissl zu entspannen und den Camper besser kennenzulernen.

Einen Trampelpfad zum Strand haben wir auch schon abgelaufen, nur die vielen freilaufenden Hunde und deren Besitzer haben etwas genervt.

Eben gab es dann die TOP 1 des Camper-Essens.