Archiv für den Tag: 3. Juni 2019

Langer Tag – kurz erzählt

Ob es an dem nahenden Ende dieses Abenteuers oder einfach dem extrem guten Wetter lag, heute war ein langer Tag.

Wir haben heute Morgen inklusive selbst zubereiteten Frühstück den Rekord gebrochen, 8:30 Uhr sind wir heute aus unserem Stellplatz „ausgelaufen“ um möglichst früh noch einmal bei der Cathedral Cove zu sein.

Moment, ich wollte es kurz machen:

9:10 Uhr

Parkplatz war noch sehr leer, also für 15,50 NZD Parkticket gekauft und losgelaufen

9:55 Uhr

Endlich die Cathedral Cove erreicht und am Strand verweilt. (Wir kannten das als fast einsamen Platz, aber das war es nicht mehr)

11:50 Uhr

Zurück beim Auto und Mittag in Form von Griffins Shortbread eingenommen

12:09 Uhr

Pferde an der Straße, angehalten und das Kind glücklich gemacht

Hinter Coroglen auf die Road 309 abgebogen.

12:51 Uhr

Manuka Honig bei 309 Honey „an der Straße“ gekauft. Abenteuerlich.

13:36 Uhr

Kurzer Spaziergang zu den Waiau Falls an der Road 309, in dem man auch Baden kann. War uns zu kalt.

13:49 Uhr

Ankunft bei „Waterworks“ einem ziemlich skurrilen Park mit allerlei „Kunstwerken“ aus altem Krempel rund ums Thema Wasser. Es gab sogar nen Erwachsenenspielplatz. Faszinierend und sehr lustig außerdem.

15:30 Uhr

Park verlassen und an der Westküste von Coromandel runter „gedüst“. Dauerte lang, zu viele Kurven, mal wieder.

17:09 Uhr

In Thames im Pak’n’Save eingekauft

18:07 Uhr

Ankunft im Miranda Holiday Park Campingplatz

Wäsche gewaschen, Nudeln gekocht

19:33 Uhr

Ab in den Hot Pool, draußen waren es 5 Grad, drin schön warm. Auf dem Weg zurück zum Camper A…. abgefroren.

20:35 Uhr

Festgestellt das die Wäsche im Trockner noch feucht ist und man kein Kleingeld mehr für eine zweite Runde hat. Neuen Versuch für morgen früh geplant.

22:15 Uhr

Diesen Eintrag befasst.

Rolling Home – Teil 2

Allgemein kann man sagen, dass der Camper sehr gut durchdacht ist. Es gibt einen Tisch für drinnen, den wir aufgrund der Temperaturen und der Dunkelheit (gegen 17:00 dämmerts schon) eigentlich immer zum Essen nutzen. Der Aufbau ist ratzfatz erledigt. Zwei Rohre in den Camperboden gerammt und die Platte drauf. Sehr praktisch und erstaunlich stabil. Während der Fahrt sind die Tischbeine sicher im Schrank verstaut.

Die Stühle und der Tisch für draußen sind die üblichen Faltexemplare. Bis jetzt waren sie nur einmal in Benutzung.

Auch der Stauraum ist ausreichend. Es passt natürlich nicht alles aus drei 20-30kg Taschen in die Fächer, aber was man im Zugriff haben muss (Jacken, Mützen etc) ist auf die Schränke verteilt. Die Taschen fahren hinten im Gang mit und werden in der Parkposition einfach auf die Vordersitze verfrachtet. Das kennen wir schon aus dem California.

Die üppigen Vorräte sind auf Kühlschrank, drei Vorratsfächer (die man bei weniger Essen an Bord auch für Klamotten etc. nutzen könnte) und die Leerräume in den Geschirrfächern verteilt.

Das Geschirr an sich ist echt gut einzuräumen, vor allem bei Tellern und Tassen ist hier wirklich mitgedacht worden.

Handy laden und alles andere über USB geht natürlich einmal im Cockpit des Sprinter und im Wohnbereich hinten ist auch noch eine USB Steckdose verbaut, die über die Campingbatterie läuft. Ist der Camper am Landstrom gibts hinten noch zwei normale Steckdosen, an denen bei uns meist der Wasserkocher und der Toaster (Thema Brot) hängen. Hier kann aber auch mal der Fön oder das Ladegerät der Kamera dran (Adapter nicht vergessen).

Im dritten Teil gibts dann Infos zur Nasszelle und der Camper Maintenance.