Archiv für den Tag: 13. Juni 2019

Das Allerletzte

Wir konnten dann heute morgen doch noch eine heisse Dusche genießen. Die regulären Duschen für die Camper waren durch die Erntehelfer für die Macadamia Nüsse belegt, aber wir durften netterweise ganz privat im Haus duschen gehen.

Um uns perfekt auf den Flug vorzubereiten sind wir heute noch zu Shelly’s Beach gefahren. Der lag vollkommen im Nebel und war gleichzeitig eine Großbaustelle. Aber es gab ne Dumpstation und wir konnten den Camper für die Abgabe klarmachen. Neben den letzten Sachen die noch in die Taschen gequetscht werden wollten, haben wir noch ein paar Rester verwertet und ein letztes Mittag im Camper gekocht.

Einige Sachen wanderten leider auch in die Tonne. Aber alles in allem haben wir gut kalkuliert. Als wir fertig waren ging’s dann los nach Auckland. Neuseeland verabschiedete uns mit Sonnenstrahlen.

Unterwegs haben wir noch ein paar Macadamia Nüsse gekauft, die auf der Farm – auf der wir übernachteten – angebaut wurden.

Die Abgabe des Camper ist reibungslos über die Bühne gegangen und jetzt sitzen wir in Auckland auf dem Flughafen rum.

Wir haben noch immer eine dicke Tasche mit Essen dabei und gerade hat die Security bemerkt, dass wir vergessen haben, unser Messer vorher zu entsorgen. Peinlich, die Wasservorräte hatten wir brav entleert.

Noch 40 min dann hebt der Dreamliner ab und bringt uns nach Singapur. Nach nur 7h Layover geht es dann Richtung Frankfurt weiter.

Bis zum nächsten Mal!

Rolling Home – Teil 3

Wie versprochen hier ein paar Worte zur Nasszelle und dem Befüllen und Entleeren der Campertanks.

Zunächst zu unserem „Bad“, es ist wirklich klein. Also ich (1,82m) muss beim Betreten den Kopf einziehen, drin kann ich aufrecht stehen. Die Toilette ist gut benutzbar, sollte aber spätestens nach drei Tagen geleert werden. Vor dem Geschäft muss immer der Schieber, der die innen sichtbare Toilette vom außen entnehmbaren Tank trennt geöffnet werden, sonst … Details erspare ich mir hier. Ist aber noch nix passiert, besondere Obacht, wenn das Kind schnell mal muss und das Ding noch zu ist. Es ist etwas Kraft zum öffnen nötig.

Die Dusche haben wir bisher nicht benutzt, die wässert auch das ganze Bad, also Klo usw. wird immer mit nass. Das finde ich nicht so schön, ist aber aufgrund der Größe des Campers sicher nicht anders zu lösen.

Da Waschbecken ist nur was zum Händewaschen, Zähne putzen geht bei mir aufgrund der kleinen Größe eher nicht, da der Kopf nicht drüber passt.

Unseren ganzen Bad Utensilien belegen ein Schubfach und sind gleich neben dem Bad direkt im Zugriff.

Die Camper Wartung sollte man immer durchführen, wenn es möglich ist. Wir haben teilweise ziemlich am Limit gelebt, da es mal an Frischwasser mangelte oder die Toilette gut gefüllt war.

Dump Stations gibts auf den meisten Campingplätzen, aber nicht auf allen. Es gibt auch in den meisten größeren Städten immer eine Möglichkeit abzulassen. Meist ist auch Trinkwasser zum auftanken verfügbar, aber nicht immer. Uns hat die App CamperMate und ein analoger Atlas mit entsprechenden Markierungen hier gute Dienste geleistet.

Also zwei Freedom Camping Nächte schafft mal locker mit einem „frischen“ Camper. Wenn man sparsam mit dem Wasser umgeht, sicher auch drei Nächte.

Die 5kg LPG Gas reichen auch gut 1,5 Wochen, wenn man viel kocht und den Kühlschrank über Gas betreibt.