Der beige Hund

Das erste mal erwähnt das Kind den beigen Hund als wir am Gutshaus ankommen. „Da war ein beiger Hund bei den Pferden!“

Am darauf folgenden Tag radeln wir zum Schloss Bothmer, um dort ein zwar preisintensives, aber halt nicht besonders gut schmeckendes Mittag einzunehmen.

Danach ist die Stimmung bissl am Boden, der Rückweg durch Klütz ist aber sehr schön. Bis plötzlich…

…ein beiger Hund mit heraushängender Zunge und ohne Herrchen auf uns zugejagt kommt. Und zwar einer von der Sorte, denen man schon wenn er an der Leine ist ausweicht. Zum Glück biegt er vor uns ins Wohngebiet und wir atmen auf. Das sollte nicht lange so bleiben.

Wir erreichen das Ortsende und aus der anderen Zufahrt des Wohngebietes kommt…der beige Hund auf uns zu. Läuft über die Straße zu uns herüber, schaut uns an, macht einen kleinen Bogen und zieht an uns vorbei das Wohngebiet hinter uns. Puh. Jetzt über den Kreisverkehr und ab auf den Radweg und Richtung Unterkunft. Wir atmen auf und hatten diese Begegnungen fast vergessen, da drehen wir uns um und da ist er wieder, der beige Hund. Er ist schon ziemlich fertig und kommt kaum hinterher. Wir treten in die Pedale, der Radweg endet auf der Bundesstraße und wir brettern los, in der Hoffnung die Autos und die anderen Radfahrer sorgen für Ablenkung. Ohne uns nochmal umzusehen schaffen wir den Heimweg in weniger als der Hälfte der Zeit, die wir hinwärts benötigten. Der beige Hund kam uns nicht nochmal unter.

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