Die “verlorene“ erste Woche – letzter Teil

Der letzte Teil in dieser Reihe schließt die Lücke zur Kinloch Lodge, in der ich dieses Blog über unsere Reise begann.

Die Nacht im Blechfass war überstanden und wir machten uns über den Highway 6 – der nun von der Küste weg ins Inland führt – über den Haast Pass auf den Weg in die Hawea Flat.

Unterwegs gabs Wasserfälle, verwunschene Wanderwege, den Mount Aspiring Nationalpark und den Lake Wanaka zu bestaunen.

Unser Quartier war eine Art ausgebaute Garage, die wohl auch mal ein Kinderzimmer war, inkl. Ghettoblaster auf dem wir dann immer Radio Wanaka gehört haben. Idyllisch gelegen in einer Art Siedlung an der Straße, die nur über Gravel Road zu erreichen war.

Hier hat uns sogar der Osterhase gefunden und für strahlende und suchende Kinderaugen gesorgt. Allerdings schien der Gute am Ende arg erschöpft zu sein.

Am folgenden Tag haben wir uns mal wieder auf Brot-Suche begeben. In Wanaka sollte es einen Laden mit europäischen Köstlichkeiten geben, und eben auch guten Brot. Haben wir gefunden und gleich noch ein paar andere leckere Sachen gekauft.

Danach sind wir durch das Städtchen getingelt und haben bei „Big Fig“ ein etwas anderes Mittag gehabt.

Den Nachmittag verbrachten wir dann ganz abgelegen in der Homestead Bay ziemlich am Ende der West Wanaka Road, die wir zufällig entdeckten. Der See war magisch still und der Herbst zeigte sich in den schönsten Farben.

Nach diesem sehr chilligem Tag lag am darauf folgenden ein langer Weg vor uns. Über die Crown Range, durch das Cardrona Valley (definitiv eine der sehenswertesten Strecken), durch ein quirliges Queenstown, am Lake Wakatipu vorbei, durch Glenorchy (hier haben wir 2006 einen Herr-der-Ringe Ausritt im strömenden Regen gemacht) bis zur Kinloch Lodge.

Hinter jeder Kurve und jedem Hügel warteten immer neue Panoramen auf uns, die im strahlenden Sonnenschein unsere Speicherkarten beanspruchten.

In der Dämmerung erreichten wir dann die Lodge und fühlten uns wie am Ende der Welt.

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