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Die „verlorene“ erste Woche – Teil 2

Nach einem etwas faden Frühstück (Müsli mit Dosenpfirsichen, Toast und Marmelade) sind wir zur Westküste aufgebrochen.

Unterwegs gab es viel zu sehen, der erste große Abenteuerspielplatz war Castle Hill, eine Ansammlung gigantischer Steinbrocken die zum verstecken und klettern einluden. Vom anfänglich trüben Wetter war nach einiger Zeit nicht mehr viel übrig.

Danach ging’s weiter über den Arthurs Pass. Auf einer kleinen Wanderung, deren Ausgangspunkt wir beim ersten Mal verpasst hatten (Wenden auf ner Serpentinen Straße ist nicht unmöglich) ging es steil nach oben zu einem Wasserfall (Devils Punchbowl).

Hier hatten wir auch den ersten Kontakt mit den berüchtigten Sandfliegen. Ganz fiese Viecher. Selbst heute nach fast vier Wochen, sieht man die Bisse noch deutlich.

Abends kamen wir ziemlich müde in Hokitika an. Da waren wir vor 13 Jahren im strömenden Regen, diesmal war das Wetter erste Sahne. Unser B&B hatte direkten Strandzugang und war sehr stylish eingerichtet.

In der kleinen Stadt haben wir leider im ausgesuchten Restaurant (Fat Pipi Pizzas) keinen Tisch mehr bekommen (bei dem Namen wohl auch besser so ;-), so kam es zu einem weiteren Erstkontakt: Fish und Chips TakeAway.

Der war sehr gut und seitdem ist Blue Cod mein Favorit.

Kurz vorm Zubettgehen im Dunkel dann noch in den Glühwürmchenwald, das ist absolut magisch, wie es da leuchtet.

Die „verlorene“ erste Woche – Teil 1

Nun, dieses Reisetagebuch begann erst in der zweiten Woche unseres Roadtrips. Der geneigte Leser (und ich mich mittlerweile manchmal selbst) fragt sich jetzt, was war denn in der ersten Woche? Ist das geheim oder was war da los?

Nein, da war ich nur noch nicht entspannt genug und der Reisemodus noch im Anlauf.

Also wie ging’s nun los?

1. Ankunft und erste Unterkunft

Nach zwei anstrengenden Flugetappen sind wir wohlbehalten und extrem gut riechend in Christchurch gelandet. Nach der obligatorischen Abwicklung am Flughafen (Passkontrolle, Gepäck abholen) wird in Neuseeland das Gepäck nochmals gescannt, nicht das sich da noch der ein oder andere Apfel im Gepäck versteckt. Wir haben vorsichtshalber alles weggeschmissen, leider auch die übrige Schokolade, Kekse und Kaugummis. Danach schnuppert einen noch ein Hund am — Gepäck, oder was dachtet ihr? Dann ist man endlich angekommen.

Beim Mietwagen gabs nochmal bissl Aufregung und Verzögerung , da kein Kindersitz da war. Am Ende haben wir einen bekommen, der gerade so noch passt. Aber der ist zum drin schlafen bequemer als nur so eine Sitzerhöhung. Zudem stellte sich als weiterer Vorteil heraus, das der ganze Kram vom der Rückbank nicht immer aufs Kind fällt 😉

Dann kurzer Einkauf in Christchurch und das Glück, in der Danish Bakery am Weg ein astreines Sourdough zu bekommen. Los ging’s in die Berge Richtung Arthurs Pass zur Porters Lodge (1,5h), die – sagen wir mal – zweckmäßig war. Das Wetter war jedenfalls erstklassig – auch am zweiten Tag, aber dazu irgendwann später mehr.