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Mittag am Ozean

Der Tag begann entspannt und mit strahlendem Sonnenschein. Wir haben noch etwas Zeit in Opunake am Strand und auf dem Spielplatz verbracht. Zudem haben wir alle Flüssigkeiten im Camper geleert und befüllt. Der Plan für heute Abend ist Freedom Camping (also kein teurer Campingplatz, sondern einfach hinflacken, wo es nicht verboten ist).

Mittagspause haben wir direkt am Leuchtturm Cape Egmont gemacht und uns ein schönes Essen gekocht. Wozu hat man denn ne Küche dabei. Campingstühle raus und draußen am Ozean gechillt. Wir hatten „Frankfurter“ von Hellers, die waren aber echt Mist. Wir vermissen das gute Essen der Südinsel.

Später haben wir uns Richtung New Plymouth aufgemacht mit einem Funken Hoffnung auf schönes Brot. Wir haben die die im Internet empfohlene Bakery auch nach einigem Gekurve gefunden. Geschlossen.

Haben sogar direkt am Wifi geparkt.

Zudem haben wir heute zum ersten Mal LPG nachfüllen lassen, da wir keine Ahnung hatten, wie lange die 5kg Flasche reicht. Sie war halb leer, jetzt haben wir zumindest nen Anhaltspunkt und können den Verbrauch besser einschätzen.

New Plymouth ist eine ziemlich große Stadt und es gibt viele Geschäfte und viel Kunst zu sehen. Wir sind einfach durchgefahren, das war uns einfach zu hektisch. Am Ende der Stadt gabs noch nen Supermarkt, dessen Parkplatz nur mit viel Gespür zu befahren war. Dort haben wir dann noch etwas eingekauft, diesmal – mangels Alternative – auch eine Art Baguette, dass nicht mal in der Einkaufstüte aufrecht stehenblieb.

Am Ende haben wir jetzt einen schicken Parkplatz in Waitara, auf dem wir heute nächtigen.

Where the mountain meets the sea

Der Campingplatz am Forgotten World Highway, sah auch so aus. Selbst die Putzkolonne hatte wohl vergessen vorbei zu schauen. Kommt sicher nächsten Monat mal. Für eine Nacht ging’s, haben ja auch alles an Bord.

Also schnurstracks heute Morgen auf die Piste und den Highway mit seinen Merkwürdigkeiten zu Ende gefahren.

Kurze, vergebliche Jagd nach Brot in Stratford. Und danach gabs tolle Aussichten auf den Mount Taranaki, einem echten Vorzeige Vulkan.

Der Plan sah eine einstündige Wanderung in den Ausläufern dieses Berges vor. Die Fahrt zum Visitor Center war abenteuerlich, wie durch einen Tunnel aus Gehölz und Pflanzen. Bei Gegenverkehr war Beharrlichkeit angesagt, es passt aber immer irgendwie.

Die Wanderung (Kapuni Loop Trail) haben wir dann genau im Zeitrahmen absolviert. Mittendrin kann man noch zu den Dawson Falls absteigen, was wir auch gemacht haben. Der ganze Track war feucht und kühl, dass selbst der Atem zu sehen war.

Die anschließende Fahrt führte uns dann direkt an den Ozean, heute übernachten wir in Opunake ziemlich nah am Strand.

Der Riesenspielplatz direkt vorm Camper wurde auch schon ausgiebig bespielt. Die Facilities machen auch einen gepflegten Eindruck. Läuft.

Die „verlorene“ erste Woche – Teil 4

Der strömende Regen hielt an, unterbrach jedoch idealerweise meist dann, wenn wir anhielten, um uns die Beine zu vertreten.

Die ganze Gewalt und Kraft der Natur konnten wir uns in Franz Josef anschauen, hier war erst am 26. März die Brücke durch Wassermassen und Geröll komplett weggespült worden (wussten wir gar nicht, hätte auch nur einen Umweg von ca. 1.000 km zur Folge gehabt). Mittlerweile gab es zum Glück ein Holzprovisorium, dass man sehr langsam befahren durfte.

Wir haben uns das dann mal angesehen und hier lagen komplette Bäume, Massen von Geröll und der weggespülte Teil der Brücke herum. Einfach bei Google mal nach „Bridge Franz Josef Glacier“ suchen, da gibts das Video, wie die Brücke bricht.

Also Glück gehabt, wir konnten unseren geplanten Weg an der Westküste fortsetzen. Am Ende gabs noch einen kurzen Stopp am Tauparikaka Maritime Reserve, hier regnete es aber schon stark.

Für eine Nacht würden wir in Haast im Backpacker in einer Cabin wohnen. Es regnete dort in Strömen und die Cabin war eine Blechtonne mit zwei Doppelstockbetten. Da waren wir bisher ziemlich verwöhnt gewesen. Es blieb aber auch die einzige Cabin dieser Art, bis jetzt. Der große Vorteil ist bei den Cabins, man kann direkt davor parken und das Auto als erweiterten Stauraum nutzen. Neu war uns auch, dass wir die Betten selbst beziehen…naja also das Laken selbst unter die Überdecke basteln mussten. War aber in allen folgenden Cabins auch so.

Abendessen waren wir dann in einer großen Kneipe im Ort. Da kein Tisch mehr frei war, haben wir zum mitnehmen bestellt, was meist auch günstiger ist. Als das Essen fertig war, warteten wir dann doch bereits an einem freigewordenen Tisch und haben die nette Bedienung – sie kam aus Kroatien – gefragt, ob wir das bestellte TakeAway doch dort essen dürfen. Sie meinte, das geht normalerweise nicht, aber sie drückt mal ein Auge zu. Das sorgte wohl für etwas Verwirrung im Ablauf, ging am Ende aber alles gut.

Satt und zufrieden schliefen wir gestapelt ein.

Forgotten Worlds

Heute sind wir sehr zeitig aufgebrochen und haben den Tongariro Nationalpark wieder verlassen.

Kurzer Stopp in Taumarunui und dann ging’s ab auf den Forgotten World Highway. Der Himmel ist heute den ganzen Tag schon bedeckt und so wirkten die Fotomotive nicht ganz so schick.

Kurzer Imbiss im Camper und dann weiter Richtung Whangamomona immer durch die vergessene Welt. Das scheint echt so zu sein, da uns auf der ganzen Strecke vielleicht gerade mal sechs Autos begegneten. Das Highlight für uns war der Moki Tunnel, den haben wir gleich dreimal durchquert, weil’s so schön war. (Naja eigentlich, weil beim ersten Mal ein Mitfahrer geschlafen hat)

Der Highway hat auch ca. 12 km Schotterpiste, die sich aber wegen des geringen Verkehrsaufkommens gut fahren lässt.

Den Campingplatz haben wir gut gefunden. Ich sitze gerade vorm örtlichen Pub und schreibe.

Mittlerweile ist es dunkel und der Besuch im Pub sorgte für gefüllte Mägen und gute Laune.

Gute Nacht aus der Republik Whangamomona.

Auf zum Schicksalsberg

Der Tag begann mit einer Folge Pippi Langstrumpf. Gemütlich mit Tee, Kaffee und Milch, die hier direkt im Bett serviert wurden.

Außer uns war nur noch ein Wanderpärchen mit Zelt auf dem Campingplatz, die ungefähr die gleiche Strecke, die wir heute mit dem Camper zurücklegen wollten, zu Fuß laufen. Sie sind bereits seit drei Monaten unterwegs und sind ganz im Süden der Südinsel gestartet und dann alles gelaufen. Wir sind etwas später gestartet als sie und haben sie dann auf der Straße überholt. Ich weiß noch nicht so recht, ob ich sie beneiden oder bedauern soll.

Wir sind jedenfalls gefahren und haben uns dann von der Pipiriki-Raetihi Road zurück in die Zivilisation bringen lassen.

In dem lauschigen Örtchen „National Park“ (heißt wirklich so) sind wir zum Mittag in eine Lokalität eingekehrt, die wir schon vor 13 Jahren besucht hatten. „The Station“ ist ein alter Bahnhof, der als Restaurant genutzt wird. Das Essen war gut, aber nicht besser als die Erinnerung.

Danach zum ersten Mal Diesel getankt (die Dieselzapfpistole hatte eine extra „Kindersicherung“ hier) und ab ging’s in den Tongariro National Park.

Sehr kurze Wanderung über den Mounds Walk. Das Wetter klärte auf und gab nun die Sicht auf die hier ansässigen Vulkane frei. Sagenhafte Aussichten.

Danach noch zu einen kleinen Wasserfall (Tawhai Falls) gelaufen und dann hoch zum Visitor Center und den Campingplatz gesichert. Vorher glänzte hier noch das Nobelhotel Château links des Weges in der Sonne.

Da es noch früher Nachmittag war und die Sonne gerade ihre ganze Kraft entfaltete sind wir nochmal die Bruce Road Richtung Iwikau Village hochgeballert. Dort oben gibts ein Skigebiet und aktuell eine Riesenbaustelle, der Lift und die Schneekanonen werden gerade erneuert.

Sehr karge Vegetation und Lava-Landschaft, aber irgendwie beeindruckend. Beim Kraxeln durch Felsgeröll holten uns dann die Wolken ein und wir hatten eine Erscheinung, die wie ein Regenbogen aus Wolken aussah.

Und man hatte eine gute Sicht auf Mt. Doom, dem Schicksalsberg aus Herr der Ringe, der aber eigentlich auf den holprigen Namen Mount Ngauruhoe hört.

Jetzt stehen wir hier auf dem Campingplatz und die Nacht bricht bereits herein. Die beste Zeit, was schönes zu kochen, Brot gabs nämlich noch immer nicht.

Die „verlorene“ erste Woche – Teil 3

Es wird tatsächlich ohne Fotos schon schwierig diesen Teil der Reise zu rekonstruieren. Aber das digitale Gedächtnis lässt einem da nicht im Stich. Apropos Stich. Diese Sch… Sandfliegen, die hier – während ich tippe – versuchen mir Blut abzunehmen. (Hier am Strand, kurz vorm Abel Tasman Nationalpark – kann es leider jetzt erst hochladen)

Zeitreise – zu Woche eins.

Der Weg führte uns die Westküste weiter südlich und am Ende zu einer wirklich sehr ansehnlichen Behausung in Okarito, die uns auch heute noch als wirklich sehr schicke Unterkunft im Gedächtnis ist. Der Erbauer – Shane – war eine Mischung aus Künstler (coole Sachen im Garten aus Treibholz und rostigen Metall), Rocker (die Harley stand in der Garage) und Hausmann (er hat selbst geputzt und gewaschen).

Auf dem (Um)Weg dahin haben wir noch einen kleinen Spaziergang über einen Boardwalk am Lake Kaniere gemacht. Danach kam es zum ersten Angriff der Sandfliegen, als wir am See picknickten, bei dem wir herbe Blutverluste hinnehmen mussten. Schlimmer wurde es später nur im Okarito am Strand.

Danach haben wir der Hokitika Gorge unsere Aufwartung gemacht und sind frisch betankt zurück auf den Highway 6 Richtung Okarito gefahren.

Wir verweilten dann drei Tage in der schicken Butze und haben die Gegend erkundet. Gleich am ersten Tag haben wir uns aufgemacht auf dem Rücken der Pferde den Regenwald zu erkunden, zur großen Freude des Kindes, dass zum ersten Mal auf nem Appaloosa sitzen durfte, den niemand am Führstrick hatte, sondern der brav – wie auch Willie (mein Pferd) – hinter dem Guide hinterhertrabte.

Leider ist so eine Stunde Reiten hier auch teuer (in dem Fall ca. 160 EUR für alle drei), so dass wir seitdem immer wieder erklären müssen, das wir das nicht jeden Tag machen können.

In Okarito gibts eigentlich nix an Infrastruktur, aber einen Eis/Kaffee/Gebäck-Wagen, den wir am gleichen Tag entdeckt haben. Hier haben wir das erste mal ein Boisenberry (so ähnlich wie Brombeeren) Eis gegessen. Das war sensationell lecker, da es aus Vanilleeis und so einer Art gefrorenen Beeren zubereitet wurde. Coole Eismaschine war das.

Am nächsten Tag war wir pünktlich wieder am Wagen.

Die Gegend dort war auch sehr schön. Viele kurze Wanderwege zu Aussichtspunkten. Und ich habe (damals wusste ich es noch nicht) einen ziemlich bekannten Pilz (Entoloma hochstetteri) am Wegesrand entdeckt. Der sah selbst schon sowas von nach Halluzination aus und ist sogar auf dem 50 Dollar Geldschein hier abgedruckt.

Am Abreisetag schüttete es wie aus Kannen. So kannten wir die Südinsel.

Brotlose Kunst

Langsam schleicht sich die Campingroutine ein. Alles findet Stück für Stück seinen Platz in unserem stylischem Camper. Ich muss echt sagen, die Kiste ist sehr gut durchdacht und hat alles dabei.

Naja, die 10:00 Uhr Check Out haben wir wieder gerissen, lag aber daran, dass wir uns auf freies Camping eingestellt haben. You never know.

Zurück nach Whanganui und mal den Pak’n’Save getestet. Alter Falter, das war mal ein Supermarkt. Hier gabs alles in XXXL. Das Ding hat wohl die besten Preise, dafür packt einem auch keiner den Einkauf an der Kasse ein, wie das überall anders Usus ist. (Echt erstaunliche Packtechniken haben die hier, ich würde nie soviel in eine Tüte bekommen. Ob es dafür ne Ausbildung gibt?)

Wie der Titel schon vermuten lässt, geht uns das gute Brot aus und wir klappern jeden kleinen FourSquare an der Strecke ab und hoffen auf Sourdough. Gestern und heute alles Fehlanzeige.

Also zum Mittag an einem Café an der Straße gestoppt und ein überraschend leckeres Essen gehabt. Absolute Empfehlung das Café 4Forty4 in Upokongaro. Selbst die Toilette war sehenswert.

Der Weg führte uns dann entlang der Whanganui River Road, die wirklich sehr schöne Ausblicke bietet.

Nach einer Wanderung auf dem Atene Viewpoint Walk bis auf den Berg und zurück machten wir uns auf die Suche nach einem Stellplatz.

Die im Vorfeld recherchierten Campingspots hatten leider zu. Netz gabs auch keins, also die weiter die Straße entlang, bis sich was findet. Es ging weiter bis nach Pipiriki und hier haben wir ne ganze Wiese für uns. Da es keinen Stromanschluss gibt, ist es fast wie frei stehen…nur mit bezahlen 😉

Wir sind ja bestens vorbereitet.

Rolling Home – Teil 1

In dieser Rubrik gibts ab jetzt immer mal wieder eine Funktion beziehungsweise einen Teil unseres Campers von Pacific Horizon im Detail.

Heute gehts mal um’s Kochen.

Der Camper hat eine Gasflasche, die unseren zweiflammigen Herd befeuert. Die ist von außen zugänglich, sollte während der Fahrt immer zugedreht sein und kann an bestimmten Tankstellen (Verzeichnis haben wir dabei) aufgefüllt werden. Einfach tauschen geht wohl nicht, hatte uns Mary-Ann mitgeteilt.

Der Herd hat sogar einen Grill dabei (der freie Schlitz unter dem Kochfeldern. Da kann man wohl was überbacken.

Mit dabei und äußert nützlich ist die „Abzugshaube“, die zieht gut die Gerüche aus dem Camper.

Trotzdem sollte beim kochen noch ein Fenster oder die Tür offen sein. Ich nutze dazu bisher die Dachluke.

Die ist zudem mit Fliegengitter und Rollo ausgestattet.

Besteck, Töpfe und eine Pfanne sind hier auch vorhanden. Also Kochen hier drin ist sehr bequem.

Auf der Straße nach Norden

Die erste Nacht im Camper liegt hinter uns. Es war noch etwas chaotisch, alles einräumen, das erste mal das Bett bauen, Vorräte einräumen und die ganze Hightech kennenlernen. Zudem war es halt auch schon spät und dunkel.

Die Heizung hatten wir nachts an, also kalt war uns nicht. Die Riesenscheiben sind allerdings immer eine Kältebrücke. Also Vorhänge davor und … Moment mal, noch nicht, sonst entgeht einen solch ein Anblick.

Die roten Punkte sind übrigens kein UFO, sondern die Spiegelung der Hightech Bedientafel des Campers.

Den Check Out um 10:00 Uhr konnten wir nicht halten, dazu fehlte uns einfach die Routine. Andererseits ist das schon dämlich, was machen die denn bis 14:00 Uhr (da darf man einchecken), dass man da unbedingt so früh raus muss? Im Hotel kann ich das noch verstehen, da muss geputzt werden, aber auf dem Campingplatz?

Nach dem Aufstehen haben wir erstmal das Bett abgebaut und gefrühstückt. Als wir dann den Camper verlassen wollten, ging die Schiebetür nicht auf. Die Fahrerkabine war voll mit unserem Gepäck, und auch die Hecktüren waren zu. Nach mehrmaligem Geklicke auf der Fernbedienung tat sich immer noch nix. Eingesperrt im Campingbus, Schweiß auf der Stirn, den starten Blick aus dem Fenster auf den Toilettentrakt. Naja, es ist auch ne Toilette an Bord.

Also den Beifahrersitz vom Gepäck befreit und die Tür ging auf. Am Ende war es nur eine Frage der Technik. Die Schiebetür ist halt etwas verklemmt.

Vor der Abfahrt haben wir noch die auf dem Gelände befindlichen Pferde besucht.

Danach den Highway 1 weiter nach Norden. Im Vergleich zur Südinsel ist hier übel viel auf den Straßen los. In Levin hatten wir dann noch ein echt schlechtes Mittagessen.

Danach wurde es auf der Piste etwas ruhiger und wir haben uns heute auf dem Campingplatz in Kai Iwi Beach abgestellt. Hier ist fast nix los, also optimal um bissl zu entspannen und den Camper besser kennenzulernen.

Einen Trampelpfad zum Strand haben wir auch schon abgelaufen, nur die vielen freilaufenden Hunde und deren Besitzer haben etwas genervt.

Eben gab es dann die TOP 1 des Camper-Essens.

Das Gemehre mit der Fähre

Pünktlich erwacht, nach einer eher durchwachsenen Nacht in einem schicken Appartement des Tombstone Backpacker in Picton (lag direkt neben dem Friedhof). Die phänomenale Sicht auf den Hafen, konnte wegen der Schlafunterbrechungen ausgiebig genossen werden.

Excellent im Zeitplan gefrühstückt, alles ins Auto geladen, losgefahren, Auto abgegeben (und zum ersten Mal vergessen, dem km Stand zu merken), Gepäck eingecheckt und Bordkarten geholt. Nette Leute bei Interislander und gutes Gefühl. Einzig, wir waren fast allein im Terminal – komisch.

Nun ja kleiner Spaziergang und gewartet das die Fähre einläuft. Abfahrtszeit – nach unseren Unterlagen von Direct Ferries – 9:05 Uhr. Nun dann langsam gegen 8:50 zurück zum Terminal und es war noch immer kein Schiff da – komisch.

Endgültig merkwürdig war die Bestätigung der netten Frau vom Terminal, das die Fähre pünktlich fährt.

Pünktlich? Ja, pünktlich 10:45 Uhr. Mist.

Also versucht die Campervermietung zu kontaktieren – nach dem dritten Versuch geklappt – und die Abholung auf später zu verschieben.

Die Fahrt war eine sehr ruhige, das kannten wir auch ganz anders. Sogar ein paar Delfine schwammen längs und wünschten uns eine gute Reise. Im Ankunftsterminal in Wellington hieß es dann wieder warten auf unser Shuttle, welches uns final zum Camper bringen sollte.

Dafür hat uns die Chefin persönlich abgeholt. Nach kurzer Fahrt aus Wellington heraus Richtung Norden haben wir dann unseren MB Sprinter Camper übernommen. Cooles Teil.

Eine umfassende Einweisung durch Mary-Ann und dann ging’s los. Mittlerweile war es allerdings schon später Nachmittag und wir hatten keine Lust mehr weit zu fahren und daher war der New World in Kapiti der nächste Stopp.

Mit frisch aufgefüllten Vorräten (inklusive Clotted Cream, yippie) ging’s dann nur ein paar Kilometer weiter auf den Campingplatz namens El Rancho, wobei der Name eher für ein riesiges Areal mit allem möglichen steht und Camping vielleicht 5% der Fläche ausmacht.