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Das Allerletzte

Wir konnten dann heute morgen doch noch eine heisse Dusche genießen. Die regulären Duschen für die Camper waren durch die Erntehelfer für die Macadamia Nüsse belegt, aber wir durften netterweise ganz privat im Haus duschen gehen.

Um uns perfekt auf den Flug vorzubereiten sind wir heute noch zu Shelly’s Beach gefahren. Der lag vollkommen im Nebel und war gleichzeitig eine Großbaustelle. Aber es gab ne Dumpstation und wir konnten den Camper für die Abgabe klarmachen. Neben den letzten Sachen die noch in die Taschen gequetscht werden wollten, haben wir noch ein paar Rester verwertet und ein letztes Mittag im Camper gekocht.

Einige Sachen wanderten leider auch in die Tonne. Aber alles in allem haben wir gut kalkuliert. Als wir fertig waren ging’s dann los nach Auckland. Neuseeland verabschiedete uns mit Sonnenstrahlen.

Unterwegs haben wir noch ein paar Macadamia Nüsse gekauft, die auf der Farm – auf der wir übernachteten – angebaut wurden.

Die Abgabe des Camper ist reibungslos über die Bühne gegangen und jetzt sitzen wir in Auckland auf dem Flughafen rum.

Wir haben noch immer eine dicke Tasche mit Essen dabei und gerade hat die Security bemerkt, dass wir vergessen haben, unser Messer vorher zu entsorgen. Peinlich, die Wasservorräte hatten wir brav entleert.

Noch 40 min dann hebt der Dreamliner ab und bringt uns nach Singapur. Nach nur 7h Layover geht es dann Richtung Frankfurt weiter.

Bis zum nächsten Mal!

Alles Schräg

Wir stehen heute in Algies Bay am Ozean, allerdings so schräg, dass die Speights Flasche vom Tisch rutscht. Auch kochen war spannend, die Töpfe hielten gerade so ihre Position.

Aber von Anfang an. Der Tag begann sonnig auf dem Campingplatz von Miranda. Der Trockner drehte – mit gewechselten Kleingeld – noch ne Runde und vollendete sein Werk von gestern zu unserer Zufriedenheit.

Relativ pünktlich standen wir kurz nach zehn Uhr vor der Weiterreise. Da entdeckte ich beim Grauwasser ablassen, das irgendein Metall in unserem rechten Vorderreifen steckt.

Dem ersten Reflex es rauszuziehen widerstanden, überlegten wir, was nun. Die nette Frau an der Rezeption schlug vor einen Abschleppdienst kommen zu lassen, ich überlegte einfach das Ersatzrad dranzuschrauben. Letztendlich haben wir den Joker Maryann gezogen (ihr erinnert euch? Genau, die Chefin der Womovermietung). Sie hat sich dann um einen Termin in einer Reifenbude – halbwegs auf dem Weg (Pukehohe) – gekümmert und wir sind mit dem lädierten Reifen 45min locker bis dahin gefahren. Die Jungs dort waren ähnlich gesprächig wie zu Hause, haben das Rad abmontiert, den Reißnagel entfernt, geflickt und Rad wieder dran. Das alles innerhalb ner knappen halben Stunde und für 25 NZD.

Wir haben die Gelegenheit der großen Stadt genutzt etwas einzukaufen.

Kurz gestärkt auf dem Parkplatz ging’s weiter der eigentlichen Route entgegen. Schnellstens durch Auckland durch um nördlich einen schönen freien Stellplatz finden.

Unterwegs bewegte uns folgendes Gefährt und ein Pulk älterer Menschen, die Drachen steigen ließen, zu einem kurzen Stopp am Strand.

Wie gesagt ein schräger Tag heute. Die Nacht wird es wohl auch, zumindest liegen wir mit dem Kopf nach oben, ich vermute, morgen haben wir Hobbitfüße.