Pünktlich 😉 10:30 Uhr starteten wir unseren Roadtrip in Richtung Schottland, mit frisch gebackenen Brot an Bord. Der erste Teilabschnitt endete dann schon auf der Autobahnauffahrt. Frei nach den letzten Worten eines Formel 1 Fahrers „Irgendwas klappert da“ klapperte da was. Also kurz unter dem Auto rumgekrochen und nichts entdeckt. Weiterfahren und beobachten.
Vielleicht liegt’s am Ersatzrad. Wir haben diesmal sogar eins dabei, frisch unter den Bus geschraubt. Weil man älter wird und vorsichtiger a.k.a. ängstlicher. Naja nicht wirklich, aber den Floh hatte mir mein Schrauber des Vertrauens ins Ohr gesetzt. Und ich wollte einfach den „Ich hab’s Dir gesagt“-Moment zuvorkommen.

Bis wir unser Tagesziel, den Wasserbüffelhof Kragemann nahe der niederländischen Grenze erreichen sollten, lagen noch einige Kilometer und zwei Zwischenstopps vor uns. Das Navi meinte mittendrin, wir fahren gleich die Hammer Landstraße, aber so dolle war die dann gar nicht.

Also ab in den Teutoburger Wald in dem seit knapp 2017 Jahren nicht mehr so richtig was los gewesen ist. Sehenswert ist er trotzdem und der kleine Naturpfad, den man uns unter die Füße gezaubert hatte, war eine willkommene Abwechslung zum Gaspedal.



Gegen 17:15 passierten wir dann ein Tor, welches warnend darauf hinwies, nach 18:00 mach ich hier dicht, da kenn ich gar nichts. Eine ca. 400 PS starke Herde Dülmener Wildpferde erwartete uns auf dem weitläufigen Areal. Leider auch ziemlich weitläufig im hintersten Eck, was mit der Torwarnung etwas kollidierte. Spoiler: Wir haben es rechtzeitig raus geschafft.

Gerade sitzen wir vorm Bus, essen leckeres Büffeleis und Käse und Zack ist der erste Tag schon vorüber.


