Mit Bäumen, Bär und Pizza

Herrlich. Aufwachen auf einer 50cm dicken Matratze und zu wissen, heute mal nicht alles zusammenpacken und weiter, sondern die bereits gestern Abend gelieferte Frühstückstüte auspacken und mit einem Kaffee in der Hand aufs Meer zu schauen. Wäre da nicht dieser Nebel, wo ist das Meer denn bloß?

Hochbett

Abgefrühstückt und bereit für neue Abenteuer ging’s im Küstennebel Richtung Redwoods. Der Lady Bird Johnson Grove Trail sollte es werden und wir schraubten uns wieder hoch nach oben in den Wald. Der letzte freie Parkplatz war unserer und so starteten wir den Trail noch leicht im mystischen Nebel.

Märchenwald in groß
Die Sonne kommt raus

Diese Bäume werden teilweise über 100m hoch und man steht da, den Kopf weit im Nacken, sieht das Ende unter der dichten Krone nicht und fühlt sich so winzig.

Wie lang muss das Kettensägenschwert sein um das zu sägen?

Am Redwood Creek Overlook haben wir dann gepicknickt und lustigerweise schaut der gigantische Wald, wenn man ihn von oben betrachtet, einfach aus wie bei uns.

Picknick mit Ausblick
Für jeden was dabei

Leider habe ich beim Einräumen dann das Toast direkt neben den Wasserkanister gestellt, welcher nicht mehr so stabil stand, da weite Teile der Ladung in der Unterkunft weilten.

In einer der vielen Kurven machten dann die Flieh- und die Schwerkraft das ihnen physikalisch zugedachte und begruben den Toast unter dem Wasserkanister. Jetzt ist der noch flacher, wie die Turnmatten in der letzten Hütte.

Schicker Flitzer

Etwas weiter nördlich hatten wir noch einen Scenic Parkway auf dem Programm, der am Ende noch eine Überraschung für uns bereit hielt. Typisch amerikanisch cruist man gemütlich auf einer Straße durch den Redwood Wald und hält mal hier mal da, um einen Trail zu laufen. Wir fuhren bis zum Ende in der Hoffnung einen Strandzugang zu finden, ist doch heute unser letzter Tag an der Küste.

Kurz vor Ende des Parks rannte tatsächlich ein Bär über die Straße und lies uns – nachdem das Geschrei „BÄR!!! BÄR!!!“ im Auto verstummt war – staunend zurück. Man weiß, die wohnen hier, aber einen zu sehen, lässt den Adrenalinspiegel beim nächsten in den Wald pullern doch direkt ansteigen.

Nein, kein Duster, auch wenn’s passen würde

Am Ende gabs dann doch noch Strand im Sue-Meg State Park fast direkt vor der Haustür.

Strand mit vielen kleinen Kieselsteinen und dafür aber wenig Menschen

Das Abendessen war diesmal wieder homemade, da wir hier ne fast komplette Küche haben und uns immer freuen unser Improvisationstalent ausleben zu dürfen.

Peperoni Pizza

Pro-Tipps: Pizza Teig ausrollen geht auch gut mit ner Bierflasche. Und falls Öl fehlt, für das Salatdressing, tut es auch die Soße der eingelegten Oliven.