Unter der Sonne Kaliforniens

…werden wir heute einschlafen. Obwohl, es ist bereits dunkel, aber wir sind in Kalifornien.

Nach einer eher von Etappen-Schlaf geprägten Nacht im Holzverschlag des State Parks, waren wir sehr zeitig wach bzw. hatten einfach keinen Bock mehr, weiter auf den als Matratzen getarnten Turnmatten eine halbwegs bequeme Schlafpositon zu finden. Nach einem kurzen Spaziergang zur Klippe und über den Campingplatz mit „Wohnwagen“, die doppelt so groß waren, wie unsere Holzhütte, zog es uns wieder zum Strand.

Da geht’s runter

Es war Ebbe und wir konnten wieder einige Wasserbewohner an der frischen Luft sehen, geduldig wartend, dass endlich das Wasser zurück kommt und sie wieder unter seiner Oberfläche unsichtbar werden lässt für uns Luftatmer.

Von mir gibt’s hier 5 Sterne

Die Zeit danach war geprägt von der Straße nach Süden und vielen Meilen schrubben. Zwischendrin haben wir immer mal kurz innegehalten und die spektakuläre Aussicht auf den Pazifik bestaunt und natürlich auf ein Foto gebannt.

Natural Bridges oberhalb von Brookings

Mittag gab’s im Indian Creek Café in Golden Beach (was für Namen hier, besser hätte Karl May sie auch nicht ausdenken können). Super Essen und gemütliche Atmosphäre. Die meisten Restaurants hier haben Teppichboden und ständig hämmert mir dabei folgender Slogan durch den Kopf: „Saugt auf, bevor Geruch entsteht“

„John McClane Bär“, zur falschen Zeit am falschen Ort

Dann war es soweit und wir konnten die ersten großen Bäume bestaunen. Auf einer Schotterpiste ging’s direkt durch den Jedediah Smith Redwood State Park. Unglaublich gigantische und schöne Riesen.

Drive in Redwood Park
Mann, ist der dick Mann.

Das letzte Stück bis zu unserem Ferienhaus, was wir jetzt zwei Tage bewohnen, wurde uns noch mit einem dicken Stück Baum über die halbe Straße und vielen Waipitis im hohen Gras kurzweilig gestaltet.

Gras-Fans