Wir sind eingegroovt. der Tag startete mit einem Camping Kaffee, den letzten Resten des Sauerteigbrotes und allem was die Kühlbox hergab. Ein Schild warnte uns, dass wir unseren Wasserkocher lieber nicht an das labile Stromnetz anschließen sollten. „Only 3 amps.“ Also heißes Wasser aus dem Jetboil Gaskocher produziert und der Kaffee war gesichert.


Wenn man die Campsite erst 12:00 verlassen muss, kann man ganz entspannt zusammen packen und dann nochmal die Gegend erkunden, vor allem wenn man bei der Anfahrt eine kleine Herde Shire Horses erspäht hat, die man besuchen kann.


Der Weg führte uns heute quer durch Englands Midlands, vorbei an Cambridge, Leicester und Birmingham und am Ende in den Peak District National Park. Der Mittagsstopp an einem, dann leider doch montags geschlossenem, Restaurant wurde kurzerhand zum Selbstversorgerkochplatz umfunktioniert.

Die Nudelsuppe war schnell gekocht und die Laune gerettet. „Hunger macht böse“, hat mal jemand zu mir gesagt und das will ja nun wirklich niemand.
Eine staubtrockene Erfahrung bescherte uns später der Twywell Hills & Dales Park in dem man die zotteligen Highland Cows live erleben kann, so man sie denn findet. Hier ist alles zugewachsen mit ziemlich fiesen Gestrüpp, was sich gern in die Waden verbeißt.
Es scheint, hier im grünen England hat es lange nicht mehr geregnet. Der Boden war trocken und rissig, wie die Vorher-Gesichter in der Feuchtigkeitscreme-Werbung,


Der Farmshop in Catthorpe versorgte uns später mit einer lokalen Bierauswahl.

To be continued…