haben meist einen entscheidenden Nachteil. Nach dem Befreien aus dem 3er, 5er oder 10er Pack überdauern die darin lauerden Flusen mindestens 10-15 Wäschen, also 9-15mal Anziehen/Ausziehen, bis sie sich nicht mehr stolz aus den Zehenzwischenräumen hervorrecken, um einem nach dem Ausziehen und kurz vorm total müde Ins-Bett-Fallen total die Tour zu vermasseln.
Da steht man dann hin- und hergerissen, die Dinger einfach zu ignorieren und morgens im Fußbereich des Bettes die Spuren einer Invasion von pechschwarzen Fusseln vorzufinden, aus denen man locker noch 4-5 Paar Socken flechten könnte, oder zähneknirschend 5 km ins Bad zu laufen und die Viecher mit kurzen gezielten Brausestrahlen in der Dusche zu ersäufen. Vernünftigerweise tut man meist Letzteres. Was allerdings unweigerlich dazu führt, nicht mehr totmüde zu sein, denn wer kurz vorm Schlafenlegen nochmal erfrischendes, kaltes Wasser (meist ist man zu müde um zu realisieren, das da gleich nicht sofort warmes Wasser aus dem Duschkopf kommt) über seine Füße ergossen hat, weiß das man dadurch plötzlich wieder hellwach ist.
Doch dann irgendwann kommt der Tag bzw. der Abend, an dem alles anders ist. Aus den Socken kommen flusenrückstandsfreie Füße zum Vorschein. Geschafft!? Die Socken geben auf, zu wenig ist noch übrig um Substanz zu verschwenden. Dann kann man sie maximal noch einmal anziehen, dann blinzelt einem auch schon das Zartrosa des „großen Onkels“ entgegen…