Archiv des Monats: August 2025

Wieder gelandet

Es ist geschafft. Airfrance brachte uns gestern innerhalb des Zeitplanes von Paris nach Berlin.

Tschüss CDG

Der erste Flug in diesem Urlaub in einem Airbus, einen sehr betagten und innen etwas ranzigem dazu. Trotzdem fühlte sich das besser an als in den Boeing 737 MAX Modellen, wobei die alle weit neuer waren als der Airbus.

Airfrance schöntrinken

16:50 Uhr verließen wir die Blechbüchse und hielten 17:20 Uhr unser Gepäck – komplett – in den Händen. Dann nur noch den ganzen Kram einmal durch den BER transportieren zum Parkhaus.

Gepäck, damit komplett

Meine geplante Parkdauer war natürlich um einen Tag überschritten, die Website meinte einfach Karte in den Automaten und nachzahlen. Hat gut funktioniert, nur das die zusätzlichen 23h ganze 49 EUR kosten hat mich – sagen wir mal – „überrascht“. Dann schnell schauen, wo stand der Audi nochmal? Zum Glück gabs ein Foto davon mit der Parknummer. Einsteigen, rausfahren und erstmal gekonnt absaufen lassen, Kupplung (!) da war ja was. Nach 3,5 Wochen schwarze Chevy Rakete, brauchte ich wieder ne Eingewöhnung.

Google Maps bestand auf dem Ziel

Los ging’s auf die Piste, die in anderen Ländern eine Legende ist: Autobahn ohne Tempolimit. Ich hab es dann bis Osterfeld West geschafft, dann ging nichts mehr. Fertig und müde fuhr ich lieber auf die Raststätte, denn der Sekundenschlaf lag schon auf der Lauer. Die letzten zwei Nächte waren fast schlaflos gewesen. J hat die Stecke dann zu Ende gebracht, ich war kurz auf dem Parkplatz eingepennt und dann als Beifahrer wieder wach.

20:30 Uhr parkten wir dann direkt an der Pferdeweide, das Pony wollte auch begrüßt werden. Als später das Gepäck daheim ausgeladen war, fielen wir wie Hinkelsteine ins Bett.

Eine ereignisreiche Reise ist damit zu Ende und auch dieses Blog wird nun nur noch unregelmäßig neue Beiträge erhalten. Es gibt ja noch ein offenes Ende: Wird Icelandair unsere Ausgaben kompensieren?

Und auch ein paar Tipps für Kofferlose oder solche, die es werden wollen, kommen noch. Vielleicht noch was über Cottages/Unterkünfte in Nova Scotia und deren Ausstattung.

Als Schlusswort die Begrüßung zweier Psychologen: Wir lesen uns!

Bis zum nächsten Mal

Die Stadt der Liebe…

…hat einen riesigen Flughafen mit vielen unfreundlichen Menschen. Lieb war hier bisher keiner. Das überhaupt englische Ansagen ertönen, versetzt mich in Erstaunen. Aber das kann ja noch werden, wir haben schließlich noch einige Zeit hier abzusitzen, bis es nach Berlin weitergeht. Da sind die Leute sicher auch nicht viel freundlicher, aber das behaupten die auch nicht von sich.

CDG Paris

Wir sind alle ausgelaugt und leer, wie ein Handy Akku nach 5h Netzsuche. Das Versagen meines Deos ist auch schon Stunden her und es wird Zeit endlich anzukommen. Gerade haben wir uns von S&S verabschiedet. Für sie geht es etwas früher weiter nach München. Wir sehen uns sicher wieder und lassen das Erlebte nochmal zusammen Revue passieren.

Also, Etappe eins – Paris – ist schon mal geschafft.

Neuer Tag, neues Glück

Wir schreiben den 31. Juli 2025. Nach einer eher kurzen und – auf die Stunde Schlaf gerechnet – eher höherpreisigen Nacht haben wir ganz gut im Hotel gefrühstückt. Geht natürlich extra und ist nicht im Zimmerpreis drin.

Sunny side up – das Motto des Tages
Downtown Cottage

Ein weiterer Tag in Halifax lag vor uns. Wir konnten also noch die Art Gallery of Nova Scotia besuchen, die wir am Anfang des Urlaubs nicht mehr geschafft hatten. Moderne Kunst und etwas Abkühlung an diesem sehr feuchtwarmen Tag in Halifax.

Analoge Bilder anschauen
Mi’kmaq artwork
Ein Klavier was über 700 Tage draußen auf einer Pferdeweide stand. War wohl ne wilde Party.

Danach hatten wir uns mit unseren zwei neuen Freunden S&S an dem Laden verabredet, in dem E hier vor drei Wochen einen Original Labubu (googelt es einfach) ergattern konnte. E erklärte mit profunden Fachwissen, was es mit dem Hype auf sich hat. Leider waren diesmal alle ausverkauft und nur Muster konnten angeschaut werden.

Wir schlenderten später gemeinsam das Hafenviertel entlang, das wir zwar schon gut belebt kannten, das aber heute an Menschenauflauf nochmal eine Schippe draufgelegt hatte.

Endlich noch ein Foto der besoffenen Laternen
Cheeseburger Poutine
Warum macht Atze Schröder hier Werbung für matschige Pommes?

So verging der Tag mal gemeinsam, mal wir für uns allein. Am Ende trafen wir im Irish Pub wieder zusammen, orderten Bier und machten das Taxi zum Flughafen klar.

Schild-Kröte

Gestern Nacht hatte uns Barran in einem VW Atlas (ein Modell für den amerikanischen Markt) ins Hotel gefahren. Ein Kurde, der viele Geschichten zu erzählen hatte. Als da gestern ein VW als Taxi vorfuhr, war ich ganz sicher, das 5 Passagiere plus anständig Gepäck niemals da rein passen, wurde jedoch eines besseren belehrt.

Voll beladen und noch einem sechsten Sitz hinten aufgestellt

Heute fuhr uns dann sein Sohn pünktlich und zügig zurück zum Flughafen.

Vorher unternahm ich noch einen zweiten Cheeseburger Versuch, diesmal nicht auf den Poutine Pommes zerschreddert, sondern am Stück bei den Five Guys.

Komisch, im Laden waren nur vier

Hätte das trotz angemessenem Bierkonsum fast verbimmelt, nachdem ich den Laden direkt gegenüber des Irish Pubs entdeckt hatte. Zum Glück hat mich S noch dran erinnert.

Optisch eher ne Fünf, geschmacklich top

Hier sitzen wir nun wieder am Flughafen, eingecheckt bei Westjet – einer kanadischen Airline – und fliegen hoffentlich pünktlich 23:15 Uhr erstmal nach Paris. Dabei soll man da ja eigentlich mit dem Taxi hinfahren.

Später bringt uns Air France nach Berlin. Ich hatte heute früh gegen 6:30 Uhr mit dem Chat von Icelandair Kontakt und war kurz davor, auf den gleichen Flug wie gestern, nur am 1. August umzubuchen (unsere Kombination gibts nur alle zwei Tage), da kam die Mail, dass wir bereits auf die Paris Variante umgebucht sind. Auch S&S sind nach einigem Hin und Her jetzt auf denselben Flug umgebucht.

Zum Flughafen, zweiter Versuch
Tschüss Halifax?