Was hat er mich geärgert. Gefühlte 5 Jahre lang, seit Anbeginn der Zeitrechnung, der Entstehung ersten Lebens auf diesem blauen Planeten…eine Ewigkeit! Realistisch betrachtet seit 3-4 Monaten.
Eine charmante Software aus dem Haus des perfekt inszenierten Marketings ließ regelmäßig Verzweiflung in mir aufsteigen und quittierte die Anfrage nach einem CD Cover mit dem Unbekannten Fehler -609. Updates, Neuinstallation, Nächte in den Foren vermeintlicher Leidensgenossen, Neustarts, Netzwerkprüfungen – ergebnislos. Die komplette Neuinstallation warf bereits lange Schatten voraus, die letzte die ultimative Superwaffe gegen alle Fehler dieser Windowswelt.
Dafür muß man vorbereitet sein, das macht man nicht mal so nebenbei. Da muss man einfach bereit für sein. Bereit Abermillionen von Bits zu opfern, bereit für nächtelange Kämpfe mit Installationsroutinen, bereit treue Weggefährten von der Festplatte zu putzen, bereit einen Teil seines digitalen Lebens auszuradieren…
Ich war nicht bereit. Noch nicht. Noch war nicht aller Tage abend und die Anzeichen auf eine Ursache im Bereich des Netzwerkes verdichteten sich. Erste Indizien tauchten auf. Die Firewall, nein die ist nicht aktiv. Dann die entscheidende Wende, wie so oft an einer anderen Fehlerfront. Opera kommt nicht mehr auf die Online-Bank. Der Fuchs mogelt sich aber durch. Der entscheidende Tipp in einem Forum. Der Virenscanner!!!
Mit temporär deaktivierten AntiVir darf Opera wieder in die Bank (noja nicht gerade sicher, wie wenn man mit nem großen Zettel auf dem die PIN für die EC Karte steht um‘ Hals nachts durch Frankfurt läuft). Moment mal…wenn Opera…dann…
Jetzt geht alles ganz schnell iTunes gestartet, „Albumcover laden“ klicken…Sieg!
Bleibt noch den Virenscanner für die beiden Programme so zu sensibilisieren, dass er trotzdem eingeschaltet bleiben kann. Oder ein Wechsel zu einer Alternative.
Gute Nacht!