Milford Sound

Ein Wort: Atemberaubend.

Zum ersten Mal im Urlaub den Wecker gestellt. Dann im strömenden Regen den Highway 94 zum Milford Sound geprescht.

Wenn ihr das macht, die 11:00 Uhr Tour ist dein Freund (in unserem Fall: Real Journeys Nature Tour) Weniger Leute, kleines Boot, lustiger Guide, längere Tour und in unserem Fall besseres Wetter

Und: Regenklamotten, das volle Programm ist Pflicht. Danach weiß man, wie sich ne Folienkartoffel fühlen muss. Andererseits trocknet man schnell durch den Wind aufm Boot.

Die Kiwis fahren einen direkt unter einen Wasserfall damit man seinen Becher mit besten Trinkwasser füllen kann. Natürlich nicht ohne dabei klitschnass zu werden.

Auch wenn es ne lange Fahrt ist (2h von Te Anau zum Hafen Milford – 2h Bootstour – 2h zurück nach Te Anau) – Strongly Recommended!

Das Wichtigste im Leben ist…

..dass man noch lebt.

O-Ton die Fünfjährige. Hat sie recht.

Wir leben gerade im Raum Te Anau. Der Tag war bewölkt, bissl nieseln, aber kein Dauerregen. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Gemeinschaftsraum, haben wir auf den nächsten großen Walk von NZ ein paar Fußabdrücke hinterlassen. Diesmal war es der Kepler-Track. Inklusive Swinging Bridge, natürlich.

Danach ging’s nach Te Anau zum Mittag. Empfehlung: „Habit“ direkt gegenüber des Freshchoice Supermarkets. Leckere Baos mit Fries.

Danach die örtlichen Bäckereien nach Sauerteig Brot abgeklappert – negativ.

Im Supermarkt hatten wir dann Sabine an der Kasse, sie sprach deutsch mit uns (hätte man am Namen vermuten können). Das hat uns so überrascht, dass wir glatt vergessen haben, mal nach nem Brottipp zu fragen.

Letzter Anlaufpunkt war das Bird sanctuary am Ortsausgang. Vor allem die Takahé sind komische Vögel

Queenstown to Te Anau

Nach einer unruhigen Nacht in einer Cabin des TOP10 Holiday Parks Queenstown haben wir uns morgens auf die Suche nach einem Frühstück gemacht. Diesmal wollten wir uns mal verwöhnen lassen.

Gelandet sind wir direkt unterhalb der Gondelstation im „Bespoken Kitchen“. Das Frühstück war wirklich lecker und der Kaffee war auch bestens. Preiswert ist aber auch was anderes, aber daran haben wir uns langsam gewöhnt. Und wichtig: lasst euch immer das receipt geben, manchmal nehmen die es mit der Mathematik nicht so genau.

Da wir einen 180min Parkplatz ergattert hatten, haben wir uns dann noch einen Spaziergang durch Halli-Galli-Gix-Gax gegeben. Die Stadt war allerdings weit weniger belebt als am Nachmittag, waren wohl alle noch mit Bungee, Jetboat etc. beschäftigt. Zudem war ANZAC Feiertag und die meisten Läden hatten noch zu.

Für alle die ihren Adrenalinspiegel hoch und ihren Kontostand niedrig mögen ist Queenstown der Ort der Wahl.

Jumping-extreme-fast-overdrive-megashoot-monster-Action-Flyout

Habe kurz überlegt eine Fotoserie all der abgefahrenen Firmenbezeichnungen zu machen, wahrscheinlich hätte ich SD Karten nachkaufen müssen.

Am Ende sind wir nun im Barnyard Backpackers unterhalb von Te Anau gelandet und bleiben hier ganze 5 Nächte zum Gegend erkunden.

Unsere Mega-Action heute war übrigens die Haare unseres Kindes zu waschen. Das Adrenalin pumpt immer noch…

Roadtrip – Der Weg ist das Ziel.

Auf einem Roadtrip konzentriert sich alles auf im Wesentlichen vier Dinge:

  1. Schlafen
  2. Essen
  3. Klo
  4. Route

Da wir mit Kind reisen, sind diesmal alle Unterkünfte bereits reserviert und wir verschwenden keine Zeit zum suchen einer solchen, allerdings fehlt die Freiheit zu sagen, die ist nicht so schick, schauen wir weiter. Bis jetzt läufts aber ganz gut.

Essen ist da schon schwieriger, nicht immer gibts einen Supermarkt. Da heißt es bei Gelegenheit zuschlagen. Wir haben immer ne Kiste mit Essen (und Bier nicht zu vergessen) im Auto.

Spartipp1: New World Traveller Card, da profitiert man auch als Touri von den Clubdeals.

Spartipp2: Man bekommt neben dem Kassenbon auch noch einen Rabattzettel zum Tanken (meist -6 ct), den man an den teilnehmenden Tanken einlösen kann. Leider sind die meisten, die nicht teilnehmen viel günstiger ohne Rabatt. Also Obacht!

Klo’s … jetzt wird’s unappetitlich. Ich bin kein Fan vom Shared Bathroom, aber das gibts hier oft. Und das führt teilweise echt zu Brechreiz. Nicht immer, kann auch gut klappen, muss es aber nicht.

Die Route ist auch geplant, logisch, wir folgen den geplanten Unterkünften. Sollte man vorher aber auch grob abstecken und die vielen Stopps für das Genießen der Landschaft mit einplanen.

Kinloch – Queenstown

Nach einer ganz erholsamen Nacht in der Kinloch Lodge und einem schicken Frühstück dort, ging es noch tiefer ins Nichts zum Routeburn Track. Den haben wir kurz angelaufen und den kleinen Naturewalk abgeschlossen. Abgefahrenes zugemoostes Unterholz.

Auch die Hängebrücken wachsen mir langsam ans Herz.

Danach mit Bleifuss Richtung Arrowtown, vorbei an sensationellen Ausblicken und mit bester Kurvenlage.

Arrowtown ist mein Favorit unter den Städten hier, aber diesmal arg voll.

Die Bäume im schönsten Herbstkleid und ein Blick auf die Berge ringsum lassen auch den lautesten Trubel verstummen.

New Zealand – Wanaka to Kinloch

Die Fahrt zog sich wie frisch gekauter Kaugummi an der Sohle des Lieblingsschuhs. Irgendwie wollte man aber auch nicht, das sie jemals zu Ende geht. Strahlender Sonnenschein und Weitblicke in Landschaften, die so faszinierend wie unwirklich sind. Als fährt man durch perfekt arrangierte Filmkulissen…was zum Teil sogar stimmt – wobei hier die Kulisse vor dem Film da war.

Die Nacht bricht herein in der Kinloch Lodge und taucht die ein oder andere Schmuddelecke in oranges und gemütliches Licht…