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Christchurch zu Fuß

Unser zweiter autofreier Tag führte uns durch die arg zerklüftete Stadt Christchurch. Beim Anblick der vielen Freiflächen (Parkplätze gibts zuhauf) und der stark zerstörten Kathedrale bekommt man ein beklemmendes Gefühl. Die Stadt ist auch 8 Jahre nach dem Beben eine riesengroße Baustelle, Unmengen an Handwerkerfahrzeugen, LKW mit Baumaterial und Kräne prägen das Stadtbild.

Auf dem entstandenen Freiraum gibts verrückte Installationen, wie den Dance-o-Mat, gebaut aus ner alten Waschmaschine. Für zwei Dollar und entsprechend Musik dabei, kann man hier für 30 min ne Privatdisco starten.

Oder ein riesengroßer Joystick auf der einen Straßenseite steuert eine Art Space Invaders auf einem Riesen-Led-Board am Vodafone Gebäude gegenüber.

Auf dem größten Spielplatz Neuseelands waren wir natürlich auch.

Plötzlich und wie aus dem Nichts tauchten diese beiden Herren auf und sorgten für leuchtende Kinderaugen. „Sind die echt?“

Es gibt unheimlich viele neue Gebäude hier, aber auch ein paar alte wurden repariert und teilweise wieder zum betreten freigegeben.

Bevor wir dem Art Museum eine. Kurzen Besuch abgestattet haben, waren wir im botanischen Garten unterwegs und haben Bäume umarmt 😉

Nach einer köstlichen Pizza in Francesca’s Kitchen begegnete uns dann noch dieses Geschoss und sorgte bei mir für leuchtende Augen. „Der ist echt!“

Driving down the highway 72

Der Tag begann mit Nebel, wie der gestrige aufgehört hatte. Unsere kleine Cabin am Lake Tekapo war ziemlich schick, also die beste Cabin auf einem Campingplatz bisher. Bis zu den „facilities“ war es bissl weit und stockfinster nachts, da trinkt man am besten nur ein Bier zum Abendessen 😉

Zuerst galt es ein gutes Brot zu finden, die anderen Vorräte aufzufüllen und den Mazda aufzutanken. War alles ganz easy in dem kleinen Örtchen zu erledigen. Danach noch den Spielplatz frequentiert und alle waren glücklich. Selbst die Sonne kam kurz vorbei.

Das Ziel heute war Christchurch und da wir immer mehr dazu tendieren, morgens die Zeit zu verbummeln, haben wir dann unterwegs gepicknickt – das frische Sourdough war sensationell – und ansonsten sind wir bei Schmuddelwetter durchgeritten.

Zwischendrin gabs noch eine krass blauen Fluss an der Rakaia Gorge.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit haben wir dann unser heutiges Quartier erreicht. Eine Villa in Christchurch, bei der wir heute die einzigen Gäste sind und der Shared Bathroom doch nur uns gehört. Das Ding ist ziemlich neu, wie fast alles hier, da das Erdbeben 2011 hier so ziemlich alles zerstört hatte. Ich erkenne jedenfalls bis jetzt nix wieder.