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Roadtrip – Der Weg ist das Ziel.

Auf einem Roadtrip konzentriert sich alles auf im Wesentlichen vier Dinge:

  1. Schlafen
  2. Essen
  3. Klo
  4. Route

Da wir mit Kind reisen, sind diesmal alle Unterkünfte bereits reserviert und wir verschwenden keine Zeit zum suchen einer solchen, allerdings fehlt die Freiheit zu sagen, die ist nicht so schick, schauen wir weiter. Bis jetzt läufts aber ganz gut.

Essen ist da schon schwieriger, nicht immer gibts einen Supermarkt. Da heißt es bei Gelegenheit zuschlagen. Wir haben immer ne Kiste mit Essen (und Bier nicht zu vergessen) im Auto.

Spartipp1: New World Traveller Card, da profitiert man auch als Touri von den Clubdeals.

Spartipp2: Man bekommt neben dem Kassenbon auch noch einen Rabattzettel zum Tanken (meist -6 ct), den man an den teilnehmenden Tanken einlösen kann. Leider sind die meisten, die nicht teilnehmen viel günstiger ohne Rabatt. Also Obacht!

Klo’s … jetzt wird’s unappetitlich. Ich bin kein Fan vom Shared Bathroom, aber das gibts hier oft. Und das führt teilweise echt zu Brechreiz. Nicht immer, kann auch gut klappen, muss es aber nicht.

Die Route ist auch geplant, logisch, wir folgen den geplanten Unterkünften. Sollte man vorher aber auch grob abstecken und die vielen Stopps für das Genießen der Landschaft mit einplanen.

Kinloch – Queenstown

Nach einer ganz erholsamen Nacht in der Kinloch Lodge und einem schicken Frühstück dort, ging es noch tiefer ins Nichts zum Routeburn Track. Den haben wir kurz angelaufen und den kleinen Naturewalk abgeschlossen. Abgefahrenes zugemoostes Unterholz.

Auch die Hängebrücken wachsen mir langsam ans Herz.

Danach mit Bleifuss Richtung Arrowtown, vorbei an sensationellen Ausblicken und mit bester Kurvenlage.

Arrowtown ist mein Favorit unter den Städten hier, aber diesmal arg voll.

Die Bäume im schönsten Herbstkleid und ein Blick auf die Berge ringsum lassen auch den lautesten Trubel verstummen.

New Zealand – Wanaka to Kinloch

Die Fahrt zog sich wie frisch gekauter Kaugummi an der Sohle des Lieblingsschuhs. Irgendwie wollte man aber auch nicht, das sie jemals zu Ende geht. Strahlender Sonnenschein und Weitblicke in Landschaften, die so faszinierend wie unwirklich sind. Als fährt man durch perfekt arrangierte Filmkulissen…was zum Teil sogar stimmt – wobei hier die Kulisse vor dem Film da war.

Die Nacht bricht herein in der Kinloch Lodge und taucht die ein oder andere Schmuddelecke in oranges und gemütliches Licht…

Spät

Es ist spät. Morgen oder besser gesagt gleich bricht der vorletzte Arbeitstag in diesem Jahr an. Das setzt mich etwas unter Druck, da ich schon längst im Zustand des Unwachseins angekommen sein sollte, Energie tankend für das was kommt.

Ich finde das Jahr ist zu recht noch nicht vorüber, es fühlt sich noch unfertig an. Genau weiß ich nicht warum, doch ich bin bereit es zu erfahren, zu erlaufen oder zu ergründen. Bereit, ready, startklar, lauernd, jeden Moment, jeden Augenblick, jede Millisekunde die Spannung in Entspannung umzuwandeln. Ziemliche Polemik nur um einen Text für das Bild zu erfinden.

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Bereit zum Einschlafen in 3…2…1…schnarch