Heute kreuzen wir wieder unseren Hinweg und die gefahrene Acht nimmt langsam ihre Form an.

Ausgiebig haben wir heute Morgen all die elektrischen Annehmlichkeiten des blauen Hauses genossen. Auch die Tankstelle funktionierte wieder und die schwarze Rakete hat sich ordentlich satt getrunken.

Leider war der Supermarkt noch geschlossen und wir würden unterwegs einen anderen finden müssen. Laut Stromausfallkarte lag der noch in einem Gebiet ohne wiederhergestellte Elektrizität.

Nach einem Aufenthalt an einem der unterwegs zufällig entdeckten Strände ging es nach Inverness.



Der Supermarkt hatte offen und war auch (noch) gut elektrifiziert. Allerdings entnahmen wir den Gesprächen, dass der Strom wohl nur temporär da ist, was auch den sehr gut besuchten Markt erklärte. Das niemand Klopapier kaufte, irritierte uns ein wenig.
Jetzt sitzen wir gerade in Inverness auf der Tribüne der Trabrennbahn und warten, wann es hier losgeht. Wir haben leider noch circa 3 Stunden Fahrt vor uns, aber was soll’s wir sind vorbereitet.
Äußerst interessante Veranstaltung, neben der bekannten Tribüne kann man auch direkt mit dem Pickup an der Bahn parken und wie im Autokino das Rennen verfolgen. Von oben muss das wie ein gigantischer Stern aus Trucks ausschauen.




J, von einem Hüngerchen geplagt, wollte mal kurz unten ne Kleinigkeit zu Essen holen. Nach 45min machten wir uns schon langsam Gedanken, ob sie mit den 20 CAD Cash durchgebrannt war oder vielleicht dem Wetten verfallen war. Es lag allerdings wohl an der Überforderung der Gastro der Rennbahn. Hamburger bestellt und mit Bratwurst in der Hand und Sonnenbrand trotzdem glücklich wieder zurückgekommen.
Die folgenden Rennen haben wir dann ausgelassen, schließlich lag noch eine lange Fahrt vor uns.

Nachdem Cape Breton hinter uns verschwand lag vor uns erneut der Highway, der uns bei der Hinfahrt soviel Zeit und Nerven, wegen seiner Vollsperrung, gekostet hatte. Während wir noch rätselten, aus welcher staubigen Seitenstraße wir letzten Mittwoch wieder auf den Highway auffuhren, blinkte uns der Gegenverkehr warnend an. Langsam näherten wir uns wir einer recht neuen Unfallstelle mit einem ziemlich unförmigen Motorrad. Es hatten schon sehr viele Autos angehalten und leisteten Hilfe. So fuhren wir mit einem flauen Gefühl im Magen langsam daran vorbei. Wenig später rasten drei Polizeiwagen auf der Gegenspur an uns vorbei. Unsere Gedanken kreisten noch eine Weile um diesen Unfall, der Highway 104 ist ein gefährliches Pflaster.


Eine Pause in Sherbrooke und dem Freilichtmuseumsteil des Ortes bescherte uns noch eine imposante Begegnung mit einem stolzen Friesenhengst, nebst Reiterin.


Die Ankunft in der vorletzten Unterkunft unserer Inseltour überraschte uns mit einem sehr schicken und riesigen Haus.














