Wir sitzen gerade auf einer etwas unbequemen Bank auf der Fähre nach Amsterdam und genießen die Aussicht auf das letzte sichtbare englische Festland, was in Zeitlupe an uns vorbeizieht. Bald werden auch die letzten 5G Wellen verschwunden sein und dann ist die Frage, ob das Bordnetz hier gegen Entgelt einspringt oder Digital Detox mal als Alternative in Betracht gezogen wird. E protestiert bisher (noch) nicht.



Update: geht auch ohne (wie ihr auch am verspäteten Eintrag hier seht)
Unser letzter Tag war gut ausgefüllt und am Ende war’s tatsächlich etwas knirsch, da wir durch Newcastle fast nur durch Nebenstraßen geschlichen sind und damit so ziemlich die letzten auf dem Kahn waren.

Die Kabine ist um einiges kleiner als die auf der viel kürzeren Hinfahrt. Dafür bietet das DFDS Schiff an sich einiges mehr. Das reservierte Abendessen war jedenfalls sehr gut und das Buffet mit sehr viel internationaler Küche gefüllt. Sogar an Kino und einen Nachtclub mit diversen Gewinnspiel wurde hier gedacht.


Unser Weg nach Newcastle an den Rand der Insel startete mit dem Besuch einer kleinen Bäckerei in Haddington namens „Station House Bakery“. Diese lag etwas ungewöhnlich in einer Art Garagenanlage, in einer Blechhalle mit Verkaufsfenster. J hatte sie gestern Abend im unendlichen Internetz entdeckt. Eine sehr gute Auswahl an Sauerteigbroten, Baguette und leckeren Croissants lockte ein illustres Publikum an. Perfekt für das Frühstück morgen auf dem Schiff und eine gute Möglichkeit die nagelneue 20 Pfund Note doch noch im Ursprungsland verbleiben zu lassen.


Zweiter Stopp war dann der ASDA in Dunbar für einen Mittagssnack und einiges an Süsskram.
Mittag auf dem Supermarkt Parkplatz hatte dann doch wenig Stil, wenn das Meer gleich um die Ecke ist. Allerdings wäre es dort wohl windstiller gewesen und der Blattsalat nicht ständig von der Gabel geweht worden.




Letzter Tag und Strand gehören untrennbar zusammen, es sei denn es ist Urlaub in den Bergen. Daher stand als letzter Stopp noch der gut belebte Strand in Blyth auf der Liste. Das hatten wir uns etwas lauschiger vorgestellt.



Ahoi.









