Heute haben wir einfach das Wetter genossen und uns schön treiben lassen.



Wir genießen den Kenepuru Sound, der allerdings kein echter Fjord ist, sondern wie alles hier oben ein überflutetes Faltgebirge, wie der Reiseführer fachmännisch klugscheisst.


Heute haben wir einfach das Wetter genossen und uns schön treiben lassen.



Wir genießen den Kenepuru Sound, der allerdings kein echter Fjord ist, sondern wie alles hier oben ein überflutetes Faltgebirge, wie der Reiseführer fachmännisch klugscheisst.


Da die letzte Nacht durchaus erholsam war (drei Betten vorhanden) noch ein paar Worte zum „Schlafen“ im extra großen Bett.
Geht gar nicht, so fühlen sich Sardinen in der Büchse glaub ich, wenn einer von ihnen dann noch rotiert, wie ein Brummkreisel, ist es ganz aus. Mit entsprechend guter Laune startet man dann in einen zur Krönung mit trüben Wetter gespickten Tag.
Wir schauen nun schon voller Spannung auf unser Nordinsel Abenteuer, welches am 19. Mai seinen Anfang nimmt. Da haben wir nämlich einen Camper mit – tataa – einem Bett und einer Not-Hängematte. Das ist allerdings dem Umstand geschuldet, dass in Wellington die Verleihfirmen eher rar sind (kein großer Flughafen) und uns diese Variante als bester Kompromiss erschien, um nicht mit einem Riesengefährt unterwegs zu sein. Schau mer mal.
Am Ende noch der Vergleich gestern Abend und heute:


Wir haben es geschafft. Der Farmers Market in Blenheim konnte sich heute über unseren Besuch freuen.

Obst und Gemüse sind wieder aufgefüllt und danach ging’s noch in den Countdown Supermarkt in der Hoffnung auf Clotted Cream. Leider Fehlanzeige, dafür gabs einen hochgelobten Naturjoghurt des gleichen Herstellers. Besser als nix.

Bis nach Blenheim war die Fahrt noch im Trockenen verlaufen, vorbei und durch viele Baustellen, hier gab es 2016 ein Erdbeben und die Straße war arg in Mitleidenschaft gezogen. Faul am Straßenrand – der direkt an den Ozean grenzte – standen nicht etwa die Bauarbeiter, sondern lagen unzählige Robben und genossen den Sonntag.


Nach Blenheim hielt das Mistwetter an und wir fuhren durch unzählige Weinbaugebiete, bei denen wir uns dann einfach eins herauspickten und kurzerhand zu einem späten Mittag einkehrten. „Allen Scott“ hat uns dann auch noch zwei Flaschen Wein verkauft, von denen sich eine gerade im Tiefkühlfach auf ihren Auftritt vorbereitet.


Letztendlich sind wir gut in unserer aktuellen Unterkunft in der Te Mahia Bay angekommen, auch wenn das letzte Stück durch dichten Regenwald und eine lenkintensive Strecke etwa Zeit gekostet hat.


Am Anfang des Roadtrip steht meist ein überbordender Einkauf im Supermarkt. Das ist immer ein spannendes Erlebnis, weil es soviel Zeug gibt, was es bei uns nicht gibt. Also kauft man Sachen, die entweder am Ende absolut ungenießbar sind oder man findet seine treuen Begleiter für die ganze Reise.

Um eventuellen Nachahmern einen Eindruck zu geben was immer dazu gehört hier unsere absoluten Essentials:
Optional
Kaffee, Tee und Zucker sind meist in den Unterkünften vorhanden. Auch einen Wasserkocher findet man fast immer.
Bei allem anderen solltet ihr hier lieber zuschlagen, wenn es was gibt. Die Entfernungen zu den Einkaufsmöglichkeiten sind manchmal sehr weit und so schön eine Nacht im nirgendwo am Meer ist, mit knurrendem Magen macht es keinen Spaß.
Der Tag begann mit einem schönen Frühstück. Die bereitgestellten Zutaten im Haus konnten wir mit unserem mannigfaltigen Vorrat prima upgraden.
Dann kam der Streichelzoo an die Reihe. Da es sogar ein Pferd gab, war die Welt absolut in Ordnung.

Daneben gab es mich allerlei anderes Streichelbares: Wasserbüffel, Merino Schafe, Lamas, Wallabys, Rehe, Waipities, Ziegen, Schweine und Kleingetier. Bewaffnet mit zwei Tüten Futter haben wir uns hier ausgiebig bei allen beliebt gemacht.



Nachdem wir ein knackfrisches Sourdough aus dem Four Square Supermarkt geangelt hatten, ging’s los Richtung Kaikoura. Das Meer wartete auf uns. Da die Sonne schien, bot sich ein Picknick geradezu an. Und wo könnte man das besser tun, als direkt an einer Pferdewiese. Die Hutablage des Mazda entpuppte sich als prima Tresen zum Brote schmieren und Wurst schneiden.

Der weitere Weg war eine ziemlich kurvenreiche Straße durch Schluchten und über kleinere Berge.

Auf dem letzten Abschnitt der Reise wurde der Himmel immer wolkenverhangener und Nebel zog auf.

Wir sind ziemlich pünktlich in Kaikoura aufgeschlagen und haben uns gleich zum Strand und der dort ansässigen Seebären-Kolonie aufgemacht. Erst haben wir nix gesehen, um dann festzustellen, dass sich die Felsen bewegen. Huch… die waren ganz nah.
Suchbild:

Gerade kommen wir vom örtlichen Takeaway, bei dem wir mal wieder fangfrischen Fisch im Teigmantel gegessen haben.
Da unser aktuelles Hotelzimmer eher klein ist und das „extragrosse“ Bett (übrigens auch das einzige!) eher maximal 1,50m misst, starten wir wohl morgen etwas früher, um Mittag auf einem Farmers Market zu sein und unsere Gemüsevorräte aufzufüllen.
Nach einer kurzen Hafeninspektion in Lyttleton (ziemlich viel Holz und große Containerschiffe) und dem erneuten Kauf eines Pies (bei Hope River Pies) ging’s nach Norden.



Da wir auf dem Weg wieder Christchurch passieren mussten, waren uns die fünf Minuten Umweg für einen erneuten Besuch bei Grizzly Baked Goods nicht zu viel. Das Zeug ist wirklich sehr gut.

Ausgestattet mit dem Pie (der übrigens „Middle Earth Pie“ hieß und hervorragend mundete) und feinsten Backwaren entschieden wir uns den nächsten Strand anzusteuern und eine lange Mittagspause in der brennenden Sonne (22 Grad) zu machen. Große leuchtende Augen gabs beim Kind, als eine Reitergruppe am Strand vorbeigeritten kam und sogar anhielt, damit eins der Pferde gestreichelt werden konnte.





Nun ging’s wieder Richtung Berge nach Hanmer Springs, unterwegs noch kurz ein Weingut besucht und etwas für den gemütlichen Abend gekauft.

Wir haben eine prima Unterkunft bei sehr netten Kiwis. Hier ist sogar ein kleiner Tierpark, den unsere Gastgeber betreiben. Den schauen wir uns morgen mal an.
Heute verbringen wir die Nacht in Lyttleton. Die Fahrt hierher hat für uns fast vier Stunden gedauert.

Der Neuseeland-Kenner wird sich jetzt fragen, Lyttleton? Das ist doch direkt bei Christchurch um die Ecke. Stimmt, aber wir haben die Fahrt dahin etwas gestreckt.
Zunächst ging es in ein Gewerbegebiet und bei der Breadman Organic Bakery vorbei, die hatten wirklich echtes dunkles Sauerteigbrot, zumindest schaut es von außen so aus. Anschneiden werden wir es morgen zum Frühstück, denn…auf dem Weg aus Christchurch raus kam uns noch Grizzly Baked Goods vor die Motorhaube. Das sah alles so gut aus, da haben wir unser Mittagessen eingekauft.

Danach sind wir über die Banks Halbinsel gecruist. Die Fahrt über die Summit Road ist sehr empfehlenswert, wenn man Zeit hat. Morgen habe ich sicher Muskelkater vom Lenken. Am Ende landeten wir in der Le Bons Bay. Da waren wir völlig allein und könnten ungestört unsere Sandburg bauen.




Unterwegs kamen wir in Little river an dieser cooler Unterkunft vorbei.

Echte Wohnsilos. Wenn das mal nicht das nächste große Ding wird.
Zum Abendessen gabs heute mal keinen Burger, sondern fangfrischen Fisch direkt am Hafen in der Fisherman’s Wharf. Sehr schmackhaft!

Unser zweiter autofreier Tag führte uns durch die arg zerklüftete Stadt Christchurch. Beim Anblick der vielen Freiflächen (Parkplätze gibts zuhauf) und der stark zerstörten Kathedrale bekommt man ein beklemmendes Gefühl. Die Stadt ist auch 8 Jahre nach dem Beben eine riesengroße Baustelle, Unmengen an Handwerkerfahrzeugen, LKW mit Baumaterial und Kräne prägen das Stadtbild.



Auf dem entstandenen Freiraum gibts verrückte Installationen, wie den Dance-o-Mat, gebaut aus ner alten Waschmaschine. Für zwei Dollar und entsprechend Musik dabei, kann man hier für 30 min ne Privatdisco starten.


Oder ein riesengroßer Joystick auf der einen Straßenseite steuert eine Art Space Invaders auf einem Riesen-Led-Board am Vodafone Gebäude gegenüber.

Auf dem größten Spielplatz Neuseelands waren wir natürlich auch.

Plötzlich und wie aus dem Nichts tauchten diese beiden Herren auf und sorgten für leuchtende Kinderaugen. „Sind die echt?“

Es gibt unheimlich viele neue Gebäude hier, aber auch ein paar alte wurden repariert und teilweise wieder zum betreten freigegeben.


Bevor wir dem Art Museum eine. Kurzen Besuch abgestattet haben, waren wir im botanischen Garten unterwegs und haben Bäume umarmt 😉





Nach einer köstlichen Pizza in Francesca’s Kitchen begegnete uns dann noch dieses Geschoss und sorgte bei mir für leuchtende Augen. „Der ist echt!“

Der Tag begann mit Nebel, wie der gestrige aufgehört hatte. Unsere kleine Cabin am Lake Tekapo war ziemlich schick, also die beste Cabin auf einem Campingplatz bisher. Bis zu den „facilities“ war es bissl weit und stockfinster nachts, da trinkt man am besten nur ein Bier zum Abendessen 😉

Zuerst galt es ein gutes Brot zu finden, die anderen Vorräte aufzufüllen und den Mazda aufzutanken. War alles ganz easy in dem kleinen Örtchen zu erledigen. Danach noch den Spielplatz frequentiert und alle waren glücklich. Selbst die Sonne kam kurz vorbei.


Das Ziel heute war Christchurch und da wir immer mehr dazu tendieren, morgens die Zeit zu verbummeln, haben wir dann unterwegs gepicknickt – das frische Sourdough war sensationell – und ansonsten sind wir bei Schmuddelwetter durchgeritten.

Zwischendrin gabs noch eine krass blauen Fluss an der Rakaia Gorge.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit haben wir dann unser heutiges Quartier erreicht. Eine Villa in Christchurch, bei der wir heute die einzigen Gäste sind und der Shared Bathroom doch nur uns gehört. Das Ding ist ziemlich neu, wie fast alles hier, da das Erdbeben 2011 hier so ziemlich alles zerstört hatte. Ich erkenne jedenfalls bis jetzt nix wieder.

LIVE: aus dem Little High Food Court


Warten auf den Burger…
Da isser!
