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Außenwelt

Gegen 18:00 tippten wir den Code der Schranke zum Secret Glenn Campground ein. So geheim ist der gar nicht, denn er liegt direkt an der A815. Majestätisch erhob sich der Schlagbaum und wir drehten zwei Runden um den letzten der 16 Stellplätze zu besiedeln.

Man hatte uns freigestellt, zwischen 6-16 einen Platz auszusuchen, leider waren wir dafür wohl zu spät und der letzte freie Platz war die Nummer 12. Auf Schotter – passend zu Schottland – und direkt am Trafohäuschen. Wir haben zumindest den frischsten Strom auf dem Platz.

Hier summen nicht nur die Mücken

Ansonsten ist hier alles sehr neu, schick und übersichtlich. Das schottische Wetter zeigt sich heute von der weithin bekannten, grauen Seite. Niesel und Wind tun ihr übriges unsere Campingnacht standesgemäß zu gestalten.

Als wir unser Design Cottage heute Morgen zurückließen, kitzelten noch Sonnenstrahlen unsere Nasenspitzen, während wir quer durch den Galloway National Forest Richtung Norden fuhren. Die kleine Wanderung am Loch Trool, zur Auflockerung der heutigen Fahr-Etappe, führte uns durch einen bemoosten Wald mit Ausblicken auf den See. Die besten Stellen waren hier oft mit Zelten belegt und bieten deren Insassen sicher spektakuläre Naturerlebnisse und Rückenschmerzen.

Nicht ganz das Haus am See
E hielt sich gut bedeckt

Da E gerade eine 5-Minuten-Terrine-Phase hat (warum auch immer) hatten wir uns hier im ASDA mit verschiedenen Alternativprodukten ausgestattet. Von Japanisch bis Britisch, alles dabei. Die testen wir gerade in den kleinen Mittagspausen, wenn wir mal schnell im Grünen was „kochen“. Einige davon sehen tatsächlich aus, wie das Fischfutter, das mein Opa früher den Goldfischen verabreicht hat. Andere sind wiederum gar nicht mal so übel.

Sch’lange da?

Nach dem Spaziergang wurde also noch schnell eine Verkostung angesetzt.

Becher Mehl Soße

Die weitere Route durch den Nationalpark führte über eine wenig befahrene, sehr lauschige und mit besten Aussichten gespickte One Lane Road.

Ausweichroute
Rückblick

Im später angesteuerten Farmshop und Tearoom war es so voll, dass sich schon vor dem Shop eine lange Schlange gebildet hatte. Da sind wir eindeutig zu wenig britisch und haben nach 3 ewig langen Minuten unseren Platz wieder freigegeben. Auf der Wiese vor dem Shop gab es dann noch eine visuelle Entschädigung für den Umweg.

Clydesdale mit Fohlen

Der folgende Besuch im Morrisons Supermarket füllte die Biervorräte wieder auf den Mindestbestand und vor uns lag nur noch die Überquerung des Firth of Clyde Meeresarmes via Fähre.

Stau ohne Rettungsgasse
Der blaue Himmel blieb am anderen Ufer zurück
Scone mit Erdbeermarmelade und Clotted Cream an schottischen Amber Ale