Tagesarchiv: 12. Juli 2024

Der letzte Tag (2/2)

Wir sitzen am SeaTac Airport. Unser geliebter blauer Wagen ist zurück in seiner Familie mit Hertz. Der Flug verspätet sich um 40min, aber wir sind überall durch und nun ist warten angesagt. E. mampft gerade ein latschiges Nutella Toast neben mir (sie liebt es) und J. versucht unsere Wasserflaschen wieder aufzufüllen. Mit Erfolg, wie ich gerade feststelle.

Doch kommen wir nun zunächst zur angekündigten Rückblende des letzten Tages in der Stadt gestern.

Nachdem wir easy zur Space Needle gelaufen waren, wollte E. zunächst auf den Spielplatz „Artists at Play“. Der lag leider in der prallen Sonne und war eher ein Grillplatz. Also wurde das zunächst auf später geschoben.

Das MoPOP (Museum of Pop)

Die Monorail Station war direkt auch dort und dieser Programmpunkt wollte direkt absolviert werden. Die Bahn ist ein Relikt aus dem Jahre 1962 und der damaligen Weltausstellung. Sieht man mal wieder, was man mit guter Pflege erreichen kann.

Monorail fährt ein

Am Westlake Center angekommen (das Ding rumpelt ziemlich fix los), ging’s direkt durch ein Kaufhaus zum Ausgang und schnellen Schrittes zum Pike Place Market. Der war gut besucht und ein grosses Halli Galli. Also Hände an die Wertsachen und rein ins Getümmel.

Fische und Nippes
Fish on the Rocks
Junges Gemüse

Wir haben hier ne Kleinigkeit gegessen, das war leider eher so mittelmäßig. Auch der Bubble Tea schmeckte E. nicht wirklich (Tapioka bubbles, statt Popping bubbles) und wurde trotzdem schweren Herzens halbvoll in einem der schwarzen Müllbehälter zurückgelassen. Die frisch frittierten Donuts waren allerdings lecker.

Was sich hier alles Wurst nennen darf, da schüttelt der gemeine Thüringer nur sprachlos den Kopf

Ein Besuch der Gumwall durfte auch nicht fehlen. Abertausende Kaugummis an die Wände geklebt und die mäandern immer weiter.

Ist das Kunst oder kann das weg?
Jetzt bloß nicht zu nah dran

Die ganze Tourimeile in Seattle ist gerade eine einzige Baustelle, macht aber Lust das Endergebnis irgendwann zu sehen.

Es gibt hier Kunst in jeder Ecke
Auf dem Weg zur Waterfont
Viel Holz und 50er Style Reklame
Touristen Rotations Grill (ich vermute aber mal, es hat ne Klimaanlage)

Nach einem ausgiebigen Spaziergang an der Waterfront, wählten wir einen anderen Weg zurück zur Monorail, Der gestaltete sich etwas unbehaglicher, im Dunkeln möchte man das lieber nicht haben. Aber es war hell, Security und Polizei standen aufmerksam bereit, also Augen auf und durch.

Zurück am Seattle Center wurde der Spielplatz nachgeholt, allerdings war E. zu platt, um hier noch mehr Energie abzubauen. Die Chihuli Garden and Glass Ausstellung haben wir dann auch ausgelassen, die größte Skulptur war nicht zu besichtigen und 40 Dollar pro Kopf erschienen uns woanders besser investiert.

Chihuli Eingang

Nun ging es zurück zum Kerry Park, wo unser Auto stand. Der Anstieg war nicht zu verachten und mit dicken Schweißperlen auf der Stirn, genossen wir – oben angekommen – erneut den Ausblick mit geänderten Lichtverhältnissen.

Am Abend noch schöner als morgens

Die knurrenden Mägen verlangten nach einer umfangreichen Mahlzeit und Google verriet uns eine 4.9 Sterne Pizzabude (Dantini Pizza), die gut versteckt in einer Lagerhalle mit Whiskeybrennerei beheimatet war.

16 Zoll Genuss
Letzter Tag, erstes Bier im Restaurant

Ein würdiger Abschluss für eine letzten Tag.

Der letzte Tag (1/2)

…begann damit, die Taschen zu packen und möglichst gut zu verteilen, damit die 23kg nicht überschritten werden. Beim Hinflug war ich nur knapp drunter. Morgen am Flughafen wissen wir mehr.

Zum späten Frühstück gabs dann frische Brötchen und alles was noch wegmusste.

Und dann ging’s auf in die große Stadt. Vorbei am riesigen Boeing Gelände (hier wird getestet und ausgeliefert) weit hoch in den Queen Anne District, genauer zum Kerry Park – einer Empfehlung unserer Gastgeber hier. Die Seattle Tour zu Fuß startete hier mit diesem Ausblick.

Alles drauf, was muss (Mt. Rainier im Hintergrund)

Man kann hier einfach am Straßenrand parken und da lag es nahe, unseren blauen Flitzer hier mal ausruhen zu lassen und zu Fuß zum Seattle Center (da steht die Space Needle) zu pilgern. Die Gegend schien uns sehr sicher, also los ging’s. Mit gespitzten Antennen liefen wir Block um Block bis zur Space Needle, deren Auffahrt wir allerdings schon vorher abgewählt hatten. Viel zu überlaufen und überteuert.

Spazieren im Queen Anne District
Vorbei an der Climate Pledge Arena
Direkt zum dreibeinigen Herrscher

Was wir dann noch gesehen haben… gibts im zweiten Teil, den ich dann morgen im Flugzeug verfassen werde.

Abschiedstrunk auf der Terrasse, alles muss raus