Rolling Home – Teil 3

Wie versprochen hier ein paar Worte zur Nasszelle und dem Befüllen und Entleeren der Campertanks.

Zunächst zu unserem „Bad“, es ist wirklich klein. Also ich (1,82m) muss beim Betreten den Kopf einziehen, drin kann ich aufrecht stehen. Die Toilette ist gut benutzbar, sollte aber spätestens nach drei Tagen geleert werden. Vor dem Geschäft muss immer der Schieber, der die innen sichtbare Toilette vom außen entnehmbaren Tank trennt geöffnet werden, sonst … Details erspare ich mir hier. Ist aber noch nix passiert, besondere Obacht, wenn das Kind schnell mal muss und das Ding noch zu ist. Es ist etwas Kraft zum öffnen nötig.

Die Dusche haben wir bisher nicht benutzt, die wässert auch das ganze Bad, also Klo usw. wird immer mit nass. Das finde ich nicht so schön, ist aber aufgrund der Größe des Campers sicher nicht anders zu lösen.

Da Waschbecken ist nur was zum Händewaschen, Zähne putzen geht bei mir aufgrund der kleinen Größe eher nicht, da der Kopf nicht drüber passt.

Unseren ganzen Bad Utensilien belegen ein Schubfach und sind gleich neben dem Bad direkt im Zugriff.

Die Camper Wartung sollte man immer durchführen, wenn es möglich ist. Wir haben teilweise ziemlich am Limit gelebt, da es mal an Frischwasser mangelte oder die Toilette gut gefüllt war.

Dump Stations gibts auf den meisten Campingplätzen, aber nicht auf allen. Es gibt auch in den meisten größeren Städten immer eine Möglichkeit abzulassen. Meist ist auch Trinkwasser zum auftanken verfügbar, aber nicht immer. Uns hat die App CamperMate und ein analoger Atlas mit entsprechenden Markierungen hier gute Dienste geleistet.

Also zwei Freedom Camping Nächte schafft mal locker mit einem „frischen“ Camper. Wenn man sparsam mit dem Wasser umgeht, sicher auch drei Nächte.

Die 5kg LPG Gas reichen auch gut 1,5 Wochen, wenn man viel kocht und den Kühlschrank über Gas betreibt.

Das (Vor)Letzte

Er ist rum, der letzte ganze Tag hier in Neuseeland. Morgen – allerdings sehr spät abends – gehts wieder in Richtung Nordhalbkugel.

Wir haben uns heute bissl Richtung Auckland bewegt und dann wieder erzwang nördlich, um auf einem Stellplatz auf einer Macadamia Farm mit allen Pipapo zu beziehen. Hier wollten wir uns morgen für den Flug frisch machen. Dafür haben wir den Campingplatz in Muriwai ausgeschlagen extra hergefahren. Um dann hier zu erfahren, das weder Dusche noch WC gerade benutzbar sind. Probieren wir morgen wohl doch noch die Dusche im Camper, auch wenn der lange Flug sowieso in Gemüffel enden wird. Blöd gelaufen.

Das war aber nicht den ganzen Tag so, wir sind heute im Nieselregen von unserem Freedom Camping Platz los (an dem großen Schild „No Camping“ vorbei. Das hatten wir gestern nicht gesehen, wie die anderen zehn Wohnmobile wohl auch nicht.

Dann Richtung Süden mit Stopps bei Pferden, in einem Supermarkt und einen leckeren Kebab in Helensville. Um den Abschied nicht ständig präsent im Kopf zu haben half nur eines. Real Fruit Icecream.

Später sind wir am Strand von Muriwai spazieren gegangen und haben die Surfer beobachtet. Die Basstölpel Kolonie die es dort gab, war leider verlassen. Fliegen die Viecher etwa in den Norden zum Überwintern?

Grob gepackt ist auch schon und morgen wird das ganze dann finalisiert. Packen erfordert im Camper doch einiges an Organisation.

“Es kommt mir so kurz vor“

sagte unser Kind heute und der Abschied von Neuseeland ist fast zum greifen nah. Es bleibt noch ein Tag und ein halber, an dem wir wohl auch Zeit mit Packen verbringen müssen.

Nach dem Verlassen unseres Campingplatzes heute Morgen sind wir zum Trounson Kauri Forest gefahren und haben dort einen völlig einsamen Spaziergang durch die großen Bäume gemacht.

Für die Mittagspause hatten wir uns vorgenommen am Strand zu kochen und die raren Sonnenstrahlen des Tages zu genießen.

Die Fahrt endete am Baylys Beach. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen, den die Straße war plötzlich weg und es ging direkt auf dem Sand weiter. Da mein Vertrauen in einen Sprinter mit Hinterradantrieb nicht mehr so groß war, haben wir gewendet und uns auf den nächstgelegenen Parkplatz gestellt. Nach einverleibtem Mittag sind wir zu Fuß runter zum Strand und haben dort die Riesenwellen bestaunt und im Sand gebuddelt. Leider konnte die Sonne die dicken Wolken nicht durchbrechen, aber es war angenehm warm. Das Starren auf die Wellen hatte etwas von unendlicher Weite und Freiheit.

Der Rest des Tages war ein Roadtrip – mit verschiedenen kurzen Stopps zum Tanken, Einkaufen und LPG auffüllen – zu einem freien Stellplatz in Port Albert. Den haben wir dann erst im Dunkel erreicht und waren erstaunt, wieviele Camper hier schon stehen. Wir haben uns in die letzte Lücke gequetscht und wieder einen guten Teil unserer Vorräte „verkocht“. „Alles muss raus“ – mal wieder.

Der Wächter des Waldes

Die Nacht im Holidaypark in Ahipara war sehr schön und wir haben uns morgens wieder viel Zeit gelassen. Da einzige was nicht funktionierte, war Abwasser ablassen. Die hatten da einen Abfluss der war 30cm höher als unser Ablassventil und auch hier unten läuft Wasser nicht nach oben.

Auf ging’s Richtung Süden mit dem Ziel nach dem Mittag bei den großen, alten Bäumen zu sein.

Auf dem Weg stand wieder eine Fährüberfahrt an und diesmal kamen wir leider etwas zu spät, die Fähre war gerade losgefahren. Nach Fahrplan hätten wir jetzt eine knappe Stunde Zeit gehabt.

Da kam der Foodtruck an der Anlegestelle gerade recht. Merkwürdig war allerdings, dass die Fähre bereits wieder auf den Weg zu uns war, also viel eher drüben wieder abgefahren war. Nach einer halbe Stunde warten stand die Fähre wieder vor uns – da ein Krankenwagen drauf war, der schnell rüber musste – und wir sollten dann schnell drauffahren. Leider war das Essen noch nicht fertig zubereitet. So bekamen wir das Geld zurück und ab auf die Fähre.

Die Überfahrt war recht zügig, da der Kapitän wahrscheinlich wieder in seinen regulären Zeitplan kommen wollte. In Rawene angekommen, wollten wir gern ein Café besuchen, dass aus 2006 noch gut in Erinnerung hatten.

Leider hatte es Ruhetag. Also den örtlichen TakeAway aufgesucht und echtes Fastfood genossen – schnell aber schrottig.

Der weitere Weg führte uns nach Opononi – auch da waren wir 2006 schon einmal, damals auf dem Weg nach Norden. Ein kurzer Stopp dort und ein Besuch der i-Site (Das sind die Touristen Informationen hier) um sich über den Startpunkt der Wanderung des Signal Station Track zu informieren, die wir dann abgelaufen sind. Unterwegs offenbarte sich dann auf der einen Seite die Sicht auf die relativ ruhige Opononi Bay und auf der anderen auf die raue und tosende tasmanische See.

Es war nun schon späterer Nachmittag geworden und wir sind aufgebrochen zu Tane Mahuta – dem Wächter des Waldes (Stammdurchmesser 4,4m), einem ca. 2000 Jahre alten Kauri Baum, der vor allem in der Maori Kultur eine bedeutende Rolle spielt. Auch auf uns strahlte sein Anblick Ruhe und Erhabenheit aus.

Leider sind die großen Kauri Bäume stark gefährdet, denn irgendeine seltsame Krankheit befällt die Bäume und lässt sie absterben. Um dem etwas vorzubeugen, müssen sich alle Besucher nun an den Eingängen der Wanderwege die Schuhe putzen und desinfizieren. Teilweise sind auch ganze Tracks gesperrt. Hoffen wir mal das hilft und die Kauri Bäume bleiben auch weitere viele tausend Jahre Teil dieses Fleckchens Erde.

Später haben wir noch einen anderen sehr alten Baum – Te Matua Ngahere – besucht und uns dann zum Campingplatz aufgemacht. Wir haben uns für einen TOP10 (Kauri Coast) entschlossen, da wir uns die letzten Tage langsam wieder an die Zivilisation gewöhnen können.

Im Dunkel haben wir dann noch Aale (einfach mit der Taschenlampe in den Fluss leuchten und die Aale kommen hervor) und Glühwürmchen bestaunt. Das war hier direkt um die Ecke auf dem Platz.

Nordschleife

Der Campingplatz in Russell war wirklich eine sehr schöne Anlage. Das erste mal, das jemand bei der Dumpstation wirklich mitgedacht hat. Frischwasser links, Abwasser rechts. So entfiel das nervige Wenden des Campers.

Das Wetter war heute auf unserer Seite und verwöhnte uns mit strahlendem Sonnenschein. Gleich hinter Russell gabs einen Boardwalk durch die Mangroven. Den sind wir mal kurz durchlaufen und haben die Sonne genossen. Heute lag eine längere Strecke vor uns, wir wollten gern nach Ahipara und dort die Sanddünen besuchen.

Ein Teilstück mussten wir mit einer Fähre zurücklegen, die wir auf den Punkt getroffen haben. Wir kamen an, Fähre war gerade am beladen und Zack waren wir in Pahia.

Ein Mittagsstopp in Kerikeri – da wollten wir uns im New World mit Sourdough eindecken – endete auf einem Farmers Market. Hier gabs auch gutes Brot und allerlei andere Leckereien. Wie gewohnt, gab es live Musik und viel für Kinder zum Spielen.

Da wir Brot hatten, sparten wir den New World aus und es ging weiter nach Mangonui. Dort sind wir bissl am Hafen spaziert.

Bei dem Wetter machte einfach alles Spaß. Selbst die anschließende Tour bis Ahipara durch grüne Hügel, angestrahlt durch dieses spektakuläre Nachmittagslicht, war schnell überstanden.

In Ahipara angekommen, stellten wir leider fest, das die Abenteuer Bude, die Sandboards verleiht, mit denen wir die Dünen runterrutschen wollten, geschlossen hatte. Also haben wir noch etwas am Ende oder halt Anfang (je nach Sichtweise) des 90-Mile-Beach herumgelungert. Hier haben wir sogar eine Paua Muschel gefunden, leider darf man die nicht mitnehmen.

Dann sind wir hier zum örtlichen Campingplatz gefahren, aber nicht ohne beim TakeAway unterwegs noch etwas Fisch zum Abendessen mitzunehmen. So ging auch dieser Tag dem Ende zu.

Viele bleiben uns nicht mehr und die Melancholie schwingt schon etwas mit. Das macht es etwas schwieriger, die letzten Tage nicht zu voll zu packen und eher mit einem niedrigem Gang zu fahren.

Der Tag der toten Ente

Die Nacht auf der Farm war angenehm und heute morgen gab es soviel zu sehen, vor allem Pferde, zur Freude unseres Kindes.

Zunächst hing direkt vor der Hütte mit der Nasszelle diese prachtvolle Ente, geschossen von einem der vier Jäger, die hier auf der Farm zu Gast waren.

Als alle Pferde einmal besucht waren, war es Zeit für eine Reitstunde für unsere Pferdenärrin. Zuerst musste aber mal geschaut werden, ob die Pferde ruhig waren, da das Geballer von den Jägern sie immer aufschrecken ließ. Die Besitzerin der Farm, Ellen, war ein echter Pferdeflüsterer und unser Kind erhielt ihre erste echte Reitstunde in Englisch.

Den Kopf voller Pferdewissen sind wir dann nach Russell gefahren und haben diese schöne, aber irgendwie auch arrogant wirkende Stadt erkundet. Im Butterfish Restaurant haben wir erstmal schön gespeist und dann noch etwas im Four Square – der hier eher ein Tante Emma Laden glich – eingekauft.

Da war ja noch was – wir hatten wieder unser Brotproblem, das wir dann mit der Zubereitung von Hefeteig und Pfannenbrot gelöst haben. Backen im Camper? Ja, in der Pfanne und das war echt lecker. Mehl, Wasser und Hefe haben wir immer am Start.

Wir waren vorher hier beim örtlichen Bäcker, der uns versicherte das dunkle Brot sei Sauerteig und fest für Neuseeland Verhältnisse. Mal kurz angedrückt und dankend abgelehnt. Ich glaube danach war die Geschäftsbeziehung nachhaltig gestört.

Der Campingplatz ist wieder einer der Top10 Gruppe und sehr gepflegt. Die Winterpreise sind gehen auch in Ordnung.

Was zum Frühstück haben wir dank dem Backofen in der Campingplatz Küche nun auch.

Stewarts „Island“ und unsere kleine Farm

Was für ein abgefahrener Tag.

Die Nacht im Holiday Park in Tutukaka war erwartungsgemäß ziemlich ruhig. Wir sind pünktlich gestartet und der Camper war vorbereitet für einen freien Stellplatz.

Der Regen begleitete uns zu einem kurzen Spaziergang in die Whalesbay. Ein traumhafter Strand mit türkis-blauen Wasser.

Einen Prospekt vom Campingplatz folgend, wollten wir es heute noch einmal mit einem Pferderitt versuchen. Der Preis war ok, die Anfahrt war über eine matschige Schotterstraße mit vielen Kurven. Bis zum Ende gefahren und dann das Schild „Nicht geeignet für Campervans“ ignoriert und weiter hoch auf einen Berg gewühlt. Oben gabs einen Balken Handysignal und ich hab da einfach mal angerufen.

Stewart sagte mir am Telefon, dass er heute keine Ausritte macht, das Wetter war echt mies. Stattdessen sitzt er mit nem Kumpel in seinem Haus und trinkt Bier. Dazu können wir aber gern vorbeizukommen, dort über Nacht stehen und morgen könnten wir den Ausritt nachholen. Nun, wir hatten uns einmal da hingequält, also nahmen wir seine Einladung an.

Stewarts war Anfang 70, kam ursprünglich aus Schottland und war schon im Ruhestand. Sein Hof war voll mit Hunden, auch zwei ganz kleine, nach deren Begrüßung wir aussahen, wie im Schlamm gewälzt. Er zeigte uns seine Pflanzenzucht und erzählte viel über Hunde, seine Wildpferde und Pflanzen. Dann haben wir mit ihm und seinem Kumpel Mark Bier und Whiskey getrunken. War ja schon kurz nach Mittag ;-), das wir heute irgendwie ausgelassen haben. Nach politischen Diskussionen mit Mark und dem Beäugen des Interieurs von Stewarts Bude, wollte unser Kind gern zu dem Pferden. Stewart gab uns Äpfel mit und wir sind nochmal runter gefahren und haben sie besucht. Imposante Tiere mit ausreichend Temperament. Das Wetter wurde dann so richtig mies und wir beschlossen weiterzufahren. Also sind wir nochmal hoch zu Stewart, Mark und mittlerweile zwei neuen Besuchern gefahren, haben ein paar Bier und ne Tüte Chips da gelassen, uns bedankt und sind doch weitergezogen. Bis uns dann die Pferde den Weg versperrten. Zum Glück kam Brian (einer der Neuankömmlinge) hinter uns gefahren und hat uns den Weg frei gemacht.

Der Camper sieht von außen mittlerweile aus, wie nach einem Schlammbad.

Im nächsten Ort mit Supermarkt, Hikurangi, haben wir dann schnell unsere Biervorräte wieder aufgefüllt. Dann sind wir in die Helena Bay gefahren und hofften auf eine Freedom Camping Zone. Nix. Also weiter zu einem Campingplatz. Keiner da zum Anmelden. Wieder weiter und es wurde schon dunkel. Ich sagte bereits, dass die Serpentinen Straßen im Dunkeln keinen Spaß machen?

Ein Licht am Horizont und ein Campingzeichen erlöste uns dann. Nun stehen wir auf einer großen Farm im Schlamm (beim ersten Mal wollte der Camper nicht wirklich die Auffahrt hoch) und sind gespannt wie es morgen im Hellen ausschaut. Hier hat heute ein übler Sturm gewütet und überall liegen Äste und ausgerissene Pflanzen herum. Schau mer mal.

The Wind that shakes the Camper

Der Wind wiegte uns letzte Nacht des Öfteren aus dem Schlaf. Heftige Böen zerrten am Camper.

Am Morgen war wieder strahlender Sonnenschein und nachdem wir die Freiluftduschen (zwei sogar mit warmen Wasser für nur 2 NZD) genutzt hatten, liefen wir noch eine Weile am Strand entlang. Auf der Jagd nach den schönsten Muscheln, fiel uns spät auf, das uns eine dicke schwarze Wolke begleitete. Auf dem Rückweg sind wir dann nochmals freiluft-geduscht worden.

Ziemlich spät sind wir dann losgefahren zu den Waipu Caves. In der großen Höhle direkt am Eingang ist es beeindruckend, aber auch bissl unheimlich. Der viele Regen hatte Teile der Höhle auch unter Wasser gesetzt und wir haben uns entschlossen nicht weiter in das Dunkel vorzudringen.

Stattdessen sind wir den Waipu Caves Trail gelaufen, also bissl mehr als die Hälfte, dann waren wir schon von oben bis unten voll Schlamm. Da es ein ziemlicher Anstieg war, ging es rückwärts noch bescheidener. Zu guter Letzt setzte auch wieder Regen ein, allerdings nur ganz kurz.

Zurück im Camper haben wir uns erstmal frisch gemacht, für die Weiterfahrt nach Whangarei. Das ist eine ziemlich große Stadt und sie sollte drei Dumpstations haben. Leider haben wir nicht eine davon gefunden. (Kein Internet. Leider haben mir irgendwelche unkontrollierten Updates gestern irgendwie meine TravelSim leergesaugt, schöner Mist) Also ging’s heute Abend wieder auf einen Campingplatz in Tutukaka. Hier sind wir fast allein, bis auf noch einen anderen Mitbewohner.

Nach Regen folgt unerbittlicher Sonnenschein

Der Tag begann mit Sturm und starken Regen. So begannen wir den Tag ganz entspannt, also zumindest immer ein Bein, wir standen ja immer noch schräg.

Vor uns das Meer, neben uns ein neu angelegter Spielplatz und hinter uns die schicken Strandhäuser der Aucklander, da ließ es sich gut aushalten.

Da es fast Mittag war und wir gern mal wieder in ein gutes Restaurant einkehren wollten, machten wir uns auf den Weg nach Mangawhai. Die Fahrt war mit Starkregen und heftigem Wind kein Vergnügen. Dort angekommen haben wir die Sandbar als Mittagspause ausgewählt. Im strömenden Regen angehalten , Regenklamotten angezogen und raus… von jetzt auf gleich – strahlender Sonnenschein und der Tisch in der Sonne war am Ende keine gute Idee, viel zu warm.

Das Essen war sehr gut und wir starteten gut gesättigt Richtung Strand. Dann sind wir noch den Goldsmith Trail hoch auf einen Aussichtspunkt gewandert. Der Weg war noch ziemlich aufgeweicht, so dass wir gut schauen mussten nicht in den Matsch zu fallen. Die Aussicht war atemberaubend.

Wir sind heute zum ersten Mal auf einem DOC Campingplatz (Department of Conservation, das ist die Naturschutzbehörde in NZ, die hier alle Nationalparks, die Reservate und ein paar Campingplätze mitten in der Natur verwaltet). Der Platz ist riesig und wir konnten uns einfach eine Stelle aussuchen. Hat ne Weile gedauert, eine halbwegs gerade Fläche zu finden.