Der letzte volle Tag hier in Kanada, morgen starten wir 21:30 Uhr Richtung Reykjavik machen 3h Stunden Flugpause und dann geht’s Richtung Berlin. Letzte Tage sind immer irgendwie doof, die Gedanken kreisen schon um die Abreise, man will noch alles reinstopfen was geht, sowohl in den Tag als auch in die Koffer.
Passend dazu hatte sich die Küste heute einen grauen Mantel aus dichtem Nebel angelegt.

Die Strecke führte uns heute nach Musquodoboit Harbour. Wir haben leider alle vergessen, wie man das korrekt ausspricht. Die Reiterin des stolzen Friesenhengstes hatte es uns zwar mehrmals vorgesagt, doch das Hirn war da wohl auch gerade im Feierabend.
Unterwegs wollten wir noch einen Folk Art Künstler besuchen, ein Museum der 1940er Jahre und Mittag war in einer exzellenten Fish‘n‘Chips Lokalität geplant.



Wie man an der doch sehr mageren Bildauswahl und dem Titel des heutigen Beitrages wohl erahnen kann: Alles war geschlossen, obwohl das Internet hier anderer Meinung war.
Da half nur eins: Eis. Mein Favorit hier ist „Hoof Prints“, eine Abwandlung von Stracciatella mit kleinen Schoko-Karamell-Pralinchen drin.

Hier war das Wetter sehr sonnig und wir hatten heute die Möglichkeit sehr zeitig die Unterkunft beziehen zu dürfen. Theresa, unsere Vermieterin besuchte uns kurz darauf, zeigte uns die erklärwürdigen Teile des Music Rooms, in dem wir eine letzte Nacht auf Nova Scotia verbringen werden. Es gibt nämlich ein Schrankbett und einiges zu entdecken. Die Gastfreundschaft, die wir hier erleben, liegt weit über dem, was wir erwartet hatten. Sogar ihren Pool durften wir nutzen.

Kein Problem, morgen auch noch länger als 11:00 Uhr hier zu bleiben. Wir müssen also nicht die Zeit am Flughafen absitzen – der nur circa 30min entfernt ist – sondern können dies hier in der gemütlichen Wohnung tun.


„Wow, ein deutsches Taschentuch“ rief E heute Morgen freudig, als ich ihr das gestern beim Packen gefundene Tempo reichte. Das Brot Dilemma haben wir gut im Griff (Hefe und Mehl sei dank), aber sowohl Toilettenpapier, als auch Papiertaschentücher sind immer eine Katastrophe. Papierschöpfen erscheint mir dann doch zu zeitaufwendig.
Unser Nachmittags-Ausflug zum Martinique Beach erinnerte uns an den Tagesbeginn, je näher wir dem Meer kamen, desto dunstiger wurde es.


Lange hielt es uns diesmal nicht dort, nach dem üblichen in den Sand gekratzten Parcours und dem „Auf-die-Wellen-starren“ fuhren wir zurück zum Music Room.
Zweiter Teil der Operation „Vorräte abbauen“ läuft.


