Archiv für den Tag: 11. Juli 2025

Alles im grünen Bereich

Unser Island Abenteuer kam dann doch noch zu einem Happy End. Die letzten Gedanken zu diesem verzauberten Fleck Erde habe ich gerade hier gepostet.

Unser Handgepäck nach Kanada

Gestern Abend hat der zweite und längere Teil unseres Urlaubs begonnen. Nova Scotia erwartete uns mit vielen angenehmen Überraschungen.

Der Flug war 20min kürzer als gedacht, der Flughafen war abends sehr leer, der Zollbeamte super nett (wir konnten nach Rückfragen fast unsere komplette Verpflegung mitnehmen, Obst, Gemüse und Fleisch waren selbstverständlich nicht dabei) und der Mietwagen schnell am Start.

Luxus auf vier Rädern

Wir sind dann nach 30min Fahrt in unserer „Green Suite“ angekommen und wurden von einem der Gastgeber schon erwartet. Ein ehemaliger Polizist und Hubschrauberpilot, der viele interessante Dinge zu erzählen hatte.

Grün ja Grün ist alles was ich habe
Übernachten im grünen

Das Appartement ist gefüllt mit sovielen Design-Details und Technik, das kann man an in der kurzen Zeit gar nicht alles erkunden.

In der Ferne Fernsehen?
Die Waschmaschine ist innen beleuchtet
Und ich dachte Ninjas sind lautlos und man sieht sie gar nicht

Nach einer etwas geräuschvolleren Nacht in Halifax – nicht was ihr denkt; Aircondition, Pumpe des Hot Tubs und der Kühlschrank sorgten für entsprechende Lautstärke – starteten wir in den heutigen Tag, der sich im wesentlichen mit der Erkundung der Stadt befasste. Es gibt soviel zu sehen, zu essen und zu shoppen, da war der Tag schneller verflogen als der Alkohol im Coq au Vin.

Hey, wo will er mit dem Koffer hin?
Cowgirl
Halifax Citadel
Malerarbeiten
Typische Reihenhaus Siedlung
Waterfront von der Fähre nach Darkmouth gesehen

Am Ende noch den Walmart frequentiert und die Lebensmittel Vorräte auf Maximum gebracht. Selbst dort erkennt man die französische Prägung und das Lebensmittelsortiment unterscheidet sich schon gravierend von dem in einem US amerikanischen Walmart.

Island – Was sonst noch so war

Wir haben hier keine wirkliche Nacht erlebt. Immer war es hell, maximal dämmrig. Es war herrlich und merkwürdig zugleich, fast Mitternacht noch immer im Hellen zu spazieren.

Sonnenuntergang, denkste.

Es gibt laut Internet keine blutrünstigen Mücken in Island. Zudem auch keine Zecken, wie uns die Mädels der Pferderanch  freudig berichteten. Was aber am letzten Tag die fette Krätze war, sind Kriebelfliegen. Winzige Scheissviecher (0,5-2mm), die in wenigen Minuten einen Streuselkuchen aus dir machen. E hat es am schlimmsten erwischt, sie hat 38 Bisse gezählt. J und mich hat’s allerdings auch getroffen. 

Mücken sieht man wenigstens, schnappt sich ne Zeitung erzeugt ansehnliche Blutflecken an der Wand, auf die jede Spurensicherung stolz wäre. Diese Exemplare hier sind einfach nicht zu sehen. Es gibt sie wohl auch erst seit ein paar Jahren hier und vor allem im Südwesten der Insel. Das ist jetzt jedoch zusammen gegoogeltes, gefährliches Halbwissen. Eventuell gibts die mittlerweile auch woanders schon.

Weil man die Biester nicht sieht, hier ein Bild mit mit größeren Tieren

Straßen sind hier sehr oft nur Schotterpisten, wenn man die Ringstraße verlässt. Das macht einerseits Spaß und andererseits ist eine Rundum Versicherung beim Mietwagen sinnvoll. Auf eine zusätzliche Sand and Ash Protection – SAAP , sowie eine Gravel Protection – GP habe ich verzichtet, das muss man auch vor Ort abschließen, kostet viel Geld und ist bei den Straßen, die wir fuhren nicht unbedingt nötig.

Für mehr als nur popelige Schotterpisten gibts dann sowas