Archiv für den Tag: 20. Juli 2025

Meeresfrüchte

Irgendwie ein ziemlich irreführender Begriff. Früchte aus dem Meer. Sind doch meist tierischen Ursprungs und von seltsamer Konsistenz.

Wie auch immer, wir haben jedenfalls einiges an schönen Gerichten am Steinstrand zusammenstellen können.

T-Bone Steak mit frittierten Kartoffeln an grünen Bohnen
Bratkartoffeln mit Lachsfilet
Brotzeit Teller mit Schinken und Wurst
Spaghetti und Hackbällchen
Tagliatelle mit Spinat und Steak

Wir haben heute sehr spät gefrühstückt und sind dann hier in der näheren Umgebung die – durch die Ebbe – freigelegten Steinufer entlang gestolpert. Wirklich eine Fundgrube an seltsamen Gestein.

Geologen Paradies

Über uns flog ein Seeadler seine Strandpatrouille. Imposanter Vogel allemal, leider nur mit nem Handy schwer zu fokussieren, insbesondere wenn beim hektischen Herausfummeln desselben, die Tüte mit den gesammelten Steinen meint: „Was reißt denn hier ein.“

Fokus gescheitert

Am zweiten Spot des Tages, den Baxter‘s Harbour Falls, konnte man dann die Auswirkung des gewaltigen Tidenhubes noch eindrucksvoller bestaunen.

Freizügiger Meeresgrund
Bei Flut: Bridge „under“ troubled water
Sogenannter Flowerpot

Unterwegs haben wir wieder eine beachtliche Anzahl an sehr schicken Anwesen gesehen. Meist schön bunt gestrichen, mit gepflegtem Rasen und Blumenarrangements.

Für die Sitzung mit Meerblick?

Auch ein Inspirator von Friedensreich Hundertwasser hat sich hier in den 1930ern schon mit Beton und Farbe ausgetobt.

Erstaunlich. Schon vor Hundertwasser baute Charles MacDonald in seinem Stil

Eine selbstgemachte Portion Spaghetti rettete uns hier im Restaurant befreiten Gebiet das Mittag (ok, nebenan ist ein bekannter Lobster Schuppen, aber laut Google kann der auch nur das).

Viererlei vom Deckchair
„Ich kaufe ein E“
Hat wahrscheinlich nicht gehaftet

Es wird Zeit. Meine Teigkugeln möchten sich gleich in drei Pizzen verwandeln und die Familie schaut schon ganz hungrig. Und ihr wisst ja, Hunger macht böse.

Annapolis Royal

Was klingt, wie eine Mischung aus B-Movie Science Fiction, griechischer Fleischplatte und Hamburger, ist tatsächlich eine Stadt im Norden Nova Scotias. Historisch wild umkämpft und sogar früher mal die Hauptstadt von Nova Scotia.

And it was all yellow

Uns trieb der Farmers Market hierher, der jeden Samstag stattfindet und frische Vorräte und allerlei anderes zu bieten hatte. Es gibt in dem Ort sogar eine German Bakery, die bei Google aber aufgrund der Preise nicht so gut wegkommt. Der Stand auf dem Markt war jedenfalls gut besucht. Die Produkte sahen auch ganz gut aus.

Beim Bäcker anstehen, typisch deutsch
Gebraut wird hier in jeder Ecke

Nichtsdestotrotz kauften wir ein Sauerteigbaguette bei einer anderen ansässigen Bäckerei. Diese wollte dann auch aufgrund eines Hungergefühls alsbald verspeist werden. Und wo kann das besser sein, als direkt auf einer der sehr gepflegten Rasenflächen von Fort Anne, einen Fort was einst den Hafen und die Stadt sicherte und dem ersten „National Historic Site“ von Kanada.

Golfplatz Vibes auf Fort Anne
Einbahnstraße
Endlich was, um auf Spatzen zu schiessen

Ein weiterer sehr sonniger Tag hier in Kanada. Auch wenn wir heute einiges an Kilometern machen mussten, um an der Bay of Fundy anzukommen. Die Behausung ist mal wieder wohlfühlen pur. Eine alte Scheune, umgebaut ohne den alten Charme zu verlieren. Viel Holz, viel Rost und Blick direkt aufs Meer. Das Rauschen der Wellen im leicht verbrannten Ohr, könnte man es hier locker auch länger aushalten.

Immer wieder spannend, was uns wohl dein erwartet?
Sogar mit Sonnendeck
Schlafzimmer ist oben
Beleuchtungskonzept ist üppig
Panorama Verglasung

Die Bay of Fundy hatten wir schon beim letzten Kanada Trip besucht, allerdings von der gegenüberliegenden Seite, von New Brunswick aus. Der Tidenhub betrug hier wohl schonmal 21m, normal sind aber eher zwischen 13m bis 16m. Auf jedenfall enorm.

Beleuchteter Tannenbaum

In Annapolis Royal haben wir heute Garibaldi wiedergetroffen, einen kleinen Dackel aus Österreich, den wir gestern beobachten konnten, wie er das erste Mal am Strand von Cape St. Marys freudig zum Meer lief. Wenn man bedenkt, das beide Orte eine Stunde Fahrt auseinander liegen, schon ein besonderer Zufall.

Blick aus dem Oberstübchen

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